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Stolpersteine in Senftenberg
Stolperstein-Recherche soll neu durchstarten

Senftenberg. Seit dem Jahr 2006 besteht in Senftenberg die Stolperstein-Arbeitsgruppe. Deren Mitglieder befassen sich mit der Recherche und Aufarbeitung der Schicksale von Menschen aus der Region, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Jetzt plant Cathleen Bürgelt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung einen Neustart des Recherche-Teams. Nach dem Tod der akribisch recherchierenden Eva Klein im Frühjahr 2014 ist Bürgelt derzeit die einzige in dieser Gruppe. „Sehr gern möchte ich die Arbeitsgruppe wiederbeleben, erst recht in diesem Jahr, 80 Jahre nach den November-Pogromen, bei denen es ja auch schreckliche Szenen auf dem Senftenberger Markt gegeben hat.“ Wer Interesse besitzt, privat oder als Schulklasse, könne sich jederzeit bei Cathleen Bürgelt melden (Telefon 0176 20548695).

Derzeit erinnern in Senftenberg 20 Stolpersteine an einstige NS-Opfer.