Dies soll so aussehen, dass aufgrund der neuen Struktur in dem Lauchhammeraner Traditionsbetrieb zwei Vertreter der Stiftung den Vertrieb der Gießereiprodukte unterstützen und die Stiftung dafür ein Salär erhält. Das Geld sei absolut notwendig, so Gerhard Nies, weil das Stiftungskapital auf dem Finanzmarkt kaum Erträge erwirtschafte. Die laufende Arbeit werde deshalb gegenwärtig vorrangig aus Spenden bestritten. Auf die Dauer sei dies keine tragbare Lösung. Das Stiftungskapital in Höhe von einst einer halben Million D-Mark hatte das Schwermaschinenbau-Unternehmen Takraf beigesteuert.

Über die Arbeit der Stiftung Kunstgussmuseum hatte sich in dieser Woche die Stiftungsaufsicht informiert. Am Tisch saßen auch die neuen Eigentümer, die ihre Vorstellungen von der Zukunft der Kunst- und Glockengießerei dargestellt haben und ebenfalls in der Zusammenarbeit mit der Stiftung Synergieeffekte sehen.