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| 02:54 Uhr

Start für Pollerzuschnitt

Reinhard Pfennig (l.) drückt den Startknopf an der Zuschnittsäge der Firma Menzel für den Zuschnitt der fünf Poller im Beisein des Bürgermeisters und der Steinmetzmeisterin Susanne Menzel.
Reinhard Pfennig (l.) drückt den Startknopf an der Zuschnittsäge der Firma Menzel für den Zuschnitt der fünf Poller im Beisein des Bürgermeisters und der Steinmetzmeisterin Susanne Menzel. FOTO: Mirko Sattler/sam1
Ruhland. Der Verein für Heimatpflege 1889 Ruhland-Oberlausitz hat vor gut einem halben Jahr einen Antrag an die Stadt gestellt. Darin ging es um die Neunaturierung des Geschwister-Scholl-Weges, den viele einfach Prinzessin-Luise-Weg nennen. sam1

"Ruhland hat keinen Park, aber viel Wald. Der Heimatverein will nun den Geschwister-Scholl-Weg zu einem parkähnlichen Areal umgestalten. In der weiteren Folge soll dann der Heldenhain am Denkmal, wo der Weg endet, saniert werden", erklärte Reinhard Pfenning vom Verein. Er sammelt dafür auch schon fleißig Senden. Gut 70 Prozent des Geldes für die Sanierung des Denkmales sollen schon vorhanden sein.

Der 1908 angelegte Weg soll nun durch vier Poller vom illegalen Pkw-Verkehr befreit werden. "Die Stadt stand dem Wunsch positiv gegenüber und hat nun das Projekt angeschoben", sagte Ruhlands Bürgermeister Uwe Kminikowski. Dazu nehmen Amt und Stadt Ruhland rund 3500 Euro für den Zuschnitt sowie die Arbeiten am Promenadenweg in die Hand. Der Weg bekommt ab nächster Woche eine neue Wegbegrenzung und soll gesplittet werden. Anschließend werden Pflanzarbeiten durchgeführt. Das Material für die vier Poller aus schlesischem Granit, die die Zufahrten am Neugrabenweg, an der Brücke an der Friedrich Engelsstraße und an der Heinrich Heine Straße begrenzen sollen, sponsert der Steinmetzbetrieb Menzel aus dem Elsterstädtchen. Im Beisein des Bürgermeisters und des Heimatvereinschefs wurden die Poller am Freitagvormittag zugeschnitten. Breit und tief sind sie 17 Zentimeter, hoch 1,75 Meter.

Zu DDR-Zeiten wurde das Areal des Weges im Schulunterricht gepflegt. Wenn das Pflegeheim "Am Schwarzwasser" seiner Bestimmung übergeben worden ist, soll in diesem Bereich eine Brücke errichtet werden. Somit können nicht nur die Bewohner des Pflegeheimes, sondern auch die Ruhlander selbst dort Ruhe finden.