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| 18:14 Uhr

Neues Domizil für Feuerwehr in Großräschen-Ost
Start für Dorfgemeinschaftshaus

Die alte DDR-Baracke ist derzeit noch das Domizil der Schmogroer Feuerwehrkameraden. Der Neubau wird gegenüber hochgezogen.
Die alte DDR-Baracke ist derzeit noch das Domizil der Schmogroer Feuerwehrkameraden. Der Neubau wird gegenüber hochgezogen. FOTO: Steffen Rasche
Großräschen. Großräschen plant 400 000 Euro-Neubau im Dorfkern von Schmogro. Stadt hofft, bei ländlichen Fördermitteln doch noch zum Zuge zu kommen. Von Andrea Budich

Der Startschuss für den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses mit Sozialräumen für die Feuerwehr in Großräschen -Ost ist bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung im Kurmärker einstimmig gegeben worden. Das deutliche Signal ist bei den anwesenden Kameraden der Feuerwehr angekommen und mit Erleichterung und großer Zustimmung quittiert worden.

Für den Neubau anstelle der bisherigen DDR-Baracke wird es allerhöchste Eisenbahn. Ein passender Bauplatz dafür ist im Dorfkern vis a vis des bisherigen Feuerwehr-Standortes gefunden worden. Das Haus soll gemeinschaftlich genutzt werden vom Dorfverein und der Feuerwehr. Damit können künftig die Aktivitäten der Vereine aus Großräschen-Ost gebündelt unter einem Dach durchgeführt werden. Einen Teil des Dorfgemeinschaftshauses nutzt der Dorfverein für die Vereinsarbeit und zur Traditionspflege. In den anderen Teil ziehen die Feuerwehrkameraden von Ost. Gebaut wird ein neuer Sozialtrakt sowie ein Umkleideraum mit Dusche und Toilette.

Zur Finanzierung des Projektes will Großräschen in den europäischen Topf der ländlichen Fördermittel greifen. Den bereits gestellten Antrag bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) hat die Stadt aber vorerst zurückziehen müssen, weil fürs Dorfgemeinschaftshaus bisher keine Baugenehmigung vorgelegt werden kann. Für die aktuelle Antragsverschärfung hat Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) vor dem Parlament kritische Worte gefunden. „Die Handhabbarkeit wird für die Antragsteller damit deutlich verkompliziert“, erklärte er. Zumal eine zügige Bearbeitung von Bauanträgen bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises OSL derzeit ein Nadelöhr mit Wartezeiten wie zu besten Nachwendezeiten sei. Dennoch sehen Großräschens Stadtväter gute Chancen, das Projekt noch gestemmt zu bekommen. Der aufzubringende Eigenanteil von knapp 151 000 Euro ist im Stadthaushalt für die Jahre 2018/2019 jedenfalls fest gebunkert.