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Stadtumbau in Großräschen wird in diesem Jahr fortgeführt

Bagger auf der Rampe.
Bagger auf der Rampe. FOTO: Jörg Richter V & C Metzner
Großräschen. Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) hat seit dem Jahr 2002 den Wohnungsleerstand in Großräschen um 18 Prozent gesenkt. Das geschah durch den Abriss von bisher 44 Gebäuden mit 1453 Wohnungen, teilt KWG-Pressesprecher Ralf Weide mit. red/br

Der Rückbau werde mit Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost - Rückbau gefördert. Der Stadtumbau und damit verbunden der Rückbau von Wohnungen bleibe auch künftig ein sensibles, aber notwendiges Thema. "Wir werden auch weiterhin überzählige Wohnungen abreißen müssen, um den Leerstand in unserem gesamten Bestand zu senken, was sich positiv auf die Kosten und die Wohnsituation der Mieter auswirkt", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Anfang Januar begann die KWG mit dem Abriss der Wohngebäude Wilhelm-Pieck-Straße 63 - 71 und 73 - 81 mit 100 Wohnungen. Eine Firma aus Wittichenau ist mit den Abrissarbeiten beauftragt. Die Baubetreuung übernimmt ein Ingenieurbüro aus Spremberg, so Ralf Weide.

Wie auch bei anderen Gebäuderückbauten wird die entstehende Freifläche vorerst begrünt. Beinahe alle vom Rückbau betroffenen Mieter verblieben im Bestand der KWG, mit rund 1800 Wohnungen. In allen Fällen verbesserte sich die Wohnsituation für die Mieter, unter anderem durch höheren Standard bei der Wohnungsausstattung.