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| 03:00 Uhr

Staatssekretärin kritisiert Bund bei Forum in Klettwitz

Klettwitz. Kritik an einer "stockenden" Reform der Pflegeausbildung hat Brandenburgs Sozial- und Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt am Mittwoch in Klettwitz geübt. "Brandenburg befürwortet eine Reform der Pflegeausbildung. Jan Augustin

Wir brauchen jetzt aber endlich Klarheit, wie die Ausbildung in der Alten-, Gesundheits- und Kranken- sowie der Kinderkrankenpflege künftig tatsächlich erfolgen soll. Der Bund darf diese wichtige Reform nicht weiter verzögern", sagte sie bei einem Dialogforum an der Altenpflegeschule am Familiencampus. Der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften steige rasant, die Pflegeausbildung müsse aufgewertet und die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten deutlich verbessert werden. Mit dem neuen Pflegeberufegesetz sollen die drei unterschiedlichen Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer generalistischen Pflegeausbildung zusammengeführt werden. Doch im Juni 2016 hat die Bundesregierung das Gesetzgebungsverfahren angehalten. Hartwig-Tiedt betonte: "Mit Blick auf die Sicherung der pflegerischen Versorgung besteht bei der Ausbildung von Fachkräften, insbesondere in der Langzeitpflege, dringender Handlungsbedarf."