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Staatssekretär besucht Clearingstelle

Bei einer Stippvisite in der DRK-Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bringt Staatssekretär Dr. Thomas Drescher (3.v.l.) einen Fußball als Geschenk mit. Drescher und OSL-Landrat Siegurd Heinze (2.v.l.) werden von der Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Lausitz Bianka Sebischka-Klaus empfangen.
Bei einer Stippvisite in der DRK-Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bringt Staatssekretär Dr. Thomas Drescher (3.v.l.) einen Fußball als Geschenk mit. Drescher und OSL-Landrat Siegurd Heinze (2.v.l.) werden von der Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Lausitz Bianka Sebischka-Klaus empfangen. FOTO: Foto: DRK-Lausitz/Aswendt
Senftenberg. Brandenburgs Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Thomas Drescher, und OSL-Landrat Siegurd Heinze (parteilos) haben am Mittwoch die vom DRK-Lausitz geführte Clearingstelle für minderjährige Flüchtlinge in der Senftenberger Schillerstraße besucht. red/jag

Wie DRK-Pressesprecher Peter Aswendt mitteilt, wurden die Gäste von der Vorsitzenden des DRK-Lausitz, Bianka Sebischka-Klaus, der Fachbereichsleiterin für Flüchtlingshilfe und Migration, Petra Cubillo, und den elf jungen Flüchtlingen herzlich empfangen.

In einer gemeinsamen Gesprächsrunde stellten sich die Jugendlichen aus vier verschiedenen Nationen in gutem Deutsch vor: "Das war unsere ureigenes Anliegen, dass die deutsche Sprache so schnell wie möglich in die tägliche Kommunikation der jungen Flüchtlinge Einzug hält", erklärt Petra Cubillo. Besonders stolz sei die Einrichtungsleiterin auf drei ihrer Schützlinge, die bereits das Gymnasium besuchen. Im Gespräch mit dem Landrat und dem Staatssekretär gaben die Jugendlichen Auskunft über ihre Ziele und Träume. Als einer der Bewohner der DRK-Einrichtung erzählte, dass er beim FSV Brieske/Senftenberg aktiv Fußball spielt, fand das Geschenk von Staatssekretär Dr. Drescher, ein Fußball, sofort den richtigen Empfänger.

Aber auch Kritisches wurde angesprochen: "Unsere Jungs, die nicht ins Gymnasium gehen, haben auch einen ziemlich guten Sprachschatz", weiß Petra Cubillo. "Deshalb verstehen wir nicht, warum sie im Oberstufenzentrum Sedlitz in Klassen mit einem schlechteren Sprachniveau untergebracht werden und unsere Arbeit ein bisschen verloren geht", ärgert sie sich.