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| 17:08 Uhr

Fussball
VfB klettert nach Sieg auf Platz 5

Mittelfeldakteuer Tom Richter (vorn mit Ball) zeigte wie sein ganzes Team ein einsatzstarkes Spiel gegen Schöneiche und die VfB-Elf wurde am Ende mit einem knappen 2:1-Heimsieg belohnt.
Mittelfeldakteuer Tom Richter (vorn mit Ball) zeigte wie sein ganzes Team ein einsatzstarkes Spiel gegen Schöneiche und die VfB-Elf wurde am Ende mit einem knappen 2:1-Heimsieg belohnt. FOTO: E. Jurowski
Fußball-Landesliga-Süd. Hohenleipisch gewinnt in der Landesliga unterhaltsames Nachholespiel gegen Schöneiche. Von Frank Thiemig

VfB Hohenleipisch 1912 – SV Germania 90 Schöneiche 2:1 (2:1) Tore: 1:0 P. Werner (2.), 2:0 Richter (10.), 2:1 Crusius (35.), Schiedsrichter: Renè Müller (Cottbus), Zuschauer: 140, VfB: F. Lehmann, Schiffner, Bischof, Rink, Stern, T. Lehmann (39. Pospischil), Erken, Ayata, Richter (GK), Wenzel, P. Werner

Fußball ist eben unberechenbar, das haben die mehr als 140 Zuschauer in Hohenleipisch am Maifeiertag mal wieder erlebt. Anders als beim letzten Heimspiel gegen Erkner, bei dem der VfB quasi aus dem Nichts schnell 0:2 hinten lag, waren es diesmal die Gastgeber, die nach nur zehn Minuten 2:0 führten. Zunächst nutzte Kapitän Paul Werner einen Abwehrschnitzer und vollendete aus Nahdistanz. Beim zweiten Treffer traf Tom Richter aus gut zwanzig Metern, wobei der Schön­eicher Torwart chancenlos war, da der Ball noch abgefälscht wurde. Doch jeder im gutbesuchten Stadion wusste, dass damit noch lange nichts entschieden war, denn dazu haben die Randberliner mit ihren Strategen Mitscherlich und Karlsch viel zu viel spielerisches Potential und teilweise Oberligaerfahrung. Und so entwickelte sich eine temposcharfe Partie und nach dem Anschlusstreffer von Crusius zum 1:2 war die Partie wieder völlig offen.

In der zweiten Hälfte nahm die Partie noch an Rasanz zu. Schöneiche drängte auf den Ausgleich und die Heimelf versuchte mit einem dritten Treffer den Sack zuzumachen. Auch die Zweikampfschärfe im Spiel nahm nun zu und der gute Schiedsrichter Rene Müller hatte alle Hände voll zu tun, um die Gemüter zu beruhigen.

Am Schluss versuchte der Gast noch einmal alles, um einen Punkt mitzunehmen, doch die VfB-Abwehr um Dirk Schiffner hielt stand, auch weil seine Vorderleute Dominic Bischof und Tommy Rink ganz starkes Zweikampfverhalten zeigten und Kapitän Paul Werner auch defensiv mit seiner Kopfballstärke viele Flanken entschärfte. Am Ende war es auch ein Sieg der Moral, gegen eine gute Mannschaft aus Schöneiche, die durchaus einen Punkt verdient gehabt hätte.