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| 16:39 Uhr

Fussball
VfB Hohenleipisch landet klaren Sieg

VfB-Urgestein Thomas Buchwald (rechts) musste wie alle Hohenleipischer kämpferisch ans Limit gehen, um den Erfolg beim Tabellenletzten in Burg zu sichern. ?Foto: Lutz Jakob
VfB-Urgestein Thomas Buchwald (rechts) musste wie alle Hohenleipischer kämpferisch ans Limit gehen, um den Erfolg beim Tabellenletzten in Burg zu sichern. ?Foto: Lutz Jakob FOTO: Lutz Jakob
Landesliga-Süd. In der Fußball-Landesliga setzen sich die Gäste im Spreewald bei der SG Burg am Ende deutlich mit 4:1 durch. Von Lutz Jakob

SG Burg - VfB Hohenleipisch 1912 1:4 (0:2) Tore: 0:1 Pospischil (23.), 0:2 P. Werner (28.), 1:2 Lahr (51.), 1:3 Wenzel (76.), 1:4 Pospischil (90.), Schiedsrichterin: Jaqueline Lünser (Königs Wusterhausen), Zuschauer: 50, VfB: Drangosch, Kriegereit, Gärtner (GRK, 74.), Buchwald (71. D. Lange), Rink, Wenzel, Erken, Stern (GK), Pospischil, Richter, (GK), P. Werner

Wer dachte, dass es ein gemütlicher Pfingstausflug zum Tabellenschlusslicht wird, der hatte sich getäuscht, denn die Hausherren spielten nicht wie ein Absteiger. Der VfB musste ans Limit gehen, um den Auswärtssieg einzufahren.

Die erste Gelegenheit hatte der Gastgeber nach einem Rückpass von Christoph Wenzel, aber Christian Drangosch im VfB-Tor konnte gegen den besten Burger Rinza retten. In der 23. Minute gingen die Hohenleipischer mit ihrer ersten Gelegenheit in Führung. Erik Pospischil traf vom Sechzehner. Und nur fünf Minuten später erhöhte Kapitän Paul Werner aus ähnlicher Position zum 0:2, nachdem Tom Richter außen durchgebrochen war und Werner in der Mitte bediente.

Burg ließ sich davon aber nicht beeindrucken und spielte weiter mutig nach vorn. Kurz vor der Halbzeit waren sie dann am Ausgleich dran. VfB-Libero Dennis Kriegereit traf am Strafraumeck einen Burger Angreifer leicht und Schiedsrichterin Jaqueline Lünser zeigte auf den Punkt. Nur gut, dass Christian Drangosch stark den Ball von Rinza entschärfte und es beim Zweitorevorsprung für Hohenleipisch blieb.

Nach der Pause hatte Tom Richter dann die Gelegenheit, die Sache klar zu machen, aber sein Heber ging nur an die Latte. Dafür verkürzte Lahr fast im Gegenzug für die Burger auf 1:2. Halblinks konnte er relativ unbedrängt durchgehen und schob die Kugel ins lange Eck. Jetzt war es wieder spannend, und die Spreewälder witterten Morgenluft und versuchten Druck aufzubauen. Daraus resultierten immer wieder gute Kontergelegenheiten für den VfB. Werner traf nur die Latte, nachdem Pospischil schön zurückgepasst hatte und einen Ball von Wenzel retteten die Burger auf der Linie. Eine Viertelstunde vor Schluss machte er es aber besser, als er einen Freistoß von rechts wuchtig in die Maschen köpfte. Da war der VfB bereits nur noch zu zehnt auf dem Feld, weil Carsten Gärtner die Ampelkarte gesehen hatte. Aus VfB-Sicht ärgerlich, da den Hohenleipischern nun langsam die Defensivleute ausgehen.

Zwei tolle Aktionen hatte das Spiel dann noch zu bieten. Zunächst setzte Burg in der 88. Minute einen Ball fulminant an die Latte und mit der letzten Aktion stellte Erik Pospischil mit einem sehr schönen Heber aus fast 30 m den 1:4-Endstand her.