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| 15:45 Uhr

Fussball
Uebigau verpasst ganz knapp die Pokal-Überraschung

Von einem Zweiklassenunterschied war nichts zu sehen im Kreispokalduell zwischen Lok Uebigau und Eintracht Ortrand.
Von einem Zweiklassenunterschied war nichts zu sehen im Kreispokalduell zwischen Lok Uebigau und Eintracht Ortrand. FOTO: FuPa Brandenburg
Fußball-Kreispokal, Viertelfinale. 0:1-Niederlage gegen höherklassige Ortrander Eintracht. Von Marco Kloss

FSV Rot-Weiß Luckau – VfB Hohenleipisch II 4:1 (0:1). Tore: 0:1 Linge (20.), 1:1 und 3:1 Kölling (69./76.), 2:1 Richter (71.), 4:1 Peters (77.), SR: Sehmisch, Z.: 65.

Die Hausherren liefen nach gut zwanzig Minuten einem Rückstand hinterher und mühten sich dabei redlich. Unverständlicherweise gaben die Gäste das Spiel binnen acht Minuten aus der Hand und kassierten in dieser Zeit vier Gegentreffer zur am Ende deutlichen Niederlage.

ESV Lok Falkenberg – BSG Chemie Schwarzheide 1:3 (0:0). Tore: 0:1 und 1:3 Weslowski (47./87.), 0:2 Preuß (59.), 1:2 Lehmann (65.), SR: Marx, Z.: 80.

Schwarzheide brachte sein Spiel von Beginn besser auf den Platz. Jeder Ballverlust der Hausherren wurde zu einem gefährlichen Umschaltmoment. Trotzdem ging es mit 0:0 in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff fiel das verdiente 0:1 für die Gäste. Mit dem 0:2 schien die Partie gelaufen. Jetzt wachten die Hausherren aber auf und drückten auf den Anschluss. Nach einem Foul im Strafraum verwandelte Blumberg den fälligen Strafstoß. Kurz darauf hatte dieser sogar die große Möglichkeit zum Ausgleich. Chemie nutzte im Anschluss eine der vielen Falkenberger Nachlässigkeiten zum 1:3-Endstand und zieht verdient in die nächste Runde ein.

SV Lok Uebigau – SV Eintracht Ortrand 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Hoffmann (37.), SR: Werner, Z.: 47.

Trotz des Zwei-Klassen-Unterschieds war es ein Duell auf Augenhöhe. Und fast hätte der Kreisligist Lok Uebigau gegen den Landesklasse-Vertreter für eine Überraschung gesorgt. Doch der Underdog verlor trotz starker kämpferischer Leistung knapp mit 0:1 gegen den Vorjahresfinalisten. Die Gäste durften sich beim Treffer des Tages von Tim Hoffmann auch bei den Hausherren bedanken, denn den in der 37. Minute flach vor das Lok-Gehäuse geschlagenen Freistoß fälschte Christoph Timmel am kurzen Pfosten unhaltbar für seinen Schlussmann ins eigene Tor ab.

„Wir haben gut dagegen gehalten und hätten uns die Verlängerung auf jeden Fall verdient gehabt“, urteilte Uebigaus Interimstrainer Karel Arndt. Und Eintracht-Trainer Torsten John räumte ein: „Es war keine schöne Partie, aber wir sind im Halbfinale.“ Der Coach hofft nun auf ein „richtig schönes Derby“ in Schwarzheide.

FC Rot-Weiß Sallgast – FSV Groß-Leuthen/Gröditsch 1:4 (0:2). Tore: 0:1 und 0:2 Heinrich (20./39.), 0:3 Baschin (54.), 0:4 Milke (57.), 1:4 Lüdeck (78.), SRin: Schulz, Z.: 35.

Ohne viel Probleme setzte sich der Favorit beim letzten verbliebenen Kreisklasse-Team durch. Schon im ersten Abschnitt mussten die Hausherren die Underdogrolle akzeptieren und lagen klar im Hintertreffen. Mit dem Doppelschlag im zweiten Abschnitt entschieden die Gäste die Partie und mussten nur noch den Ehrentreffer der Hausherren knapp zehn Minuten vor dem Ende hinnehmen.