| 17:18 Uhr

Kegeln
Senftenberger Kegler steigen auf

Das Senftenberger Team mit Steffen Kretzschmar, Jens Harder, Ingo Lieschke, Mario Peßolat, Alexander Kloß , Ben Ungermann (hintere Reihe von links) sowie Kapitän Alexander Schuppan und Jens Lehmann.
Das Senftenberger Team mit Steffen Kretzschmar, Jens Harder, Ingo Lieschke, Mario Peßolat, Alexander Kloß , Ben Ungermann (hintere Reihe von links) sowie Kapitän Alexander Schuppan und Jens Lehmann. FOTO: Verein
Senftenberg. Das Seestädter Team ist nach einer erstklassigen Leistung wieder zweitklassig.

Die Senftenberger Kegler haben es geschafft. In Leipzig zum Auftstiegsspiel der 2. Bundesliga Nord/Ost hielten sie alle anderen Mannschaften sicher in Schach und spielen ab September wieder überregional. Genau 13 Monate nach dem feststehenden Abstieg sind die Senftenberger quasi zurück, wo sie zuvor 18 Jahre gekegelt hatten.

Mit acht Kaderspielern der Saison fuhr das letzte Aufgebot nach Leipzig, um gegen die Vertreter aus Sachsen-Anhalt und Berlin die Oberhand zu behalten. Zwei Wettkämpfe am selben Tag verlangten den Akteuren wirklich alles ab.

Gerade die unbekannten Bahnen versetzten den Startdurchgang doch mächtig ins Staunen. Jede der sechs Bahnen lief irgendwie anders. Nach fünf gespielten Bahnen im zweiten Durchgang des Tages gelang den Senftenbergern die Wende im Spiel.

Nachdem das Alex-Duo zu kämpfen hatte, machten die anderen vier Starter alles klar. Ungermann und Peßolat überholten zuerst Berlin, kamen an Schönebeck heran und setzten sich schlussendlich durch die im hervorragend aufgelegten Schlussduo aufspielenden Lieschke und Lehmann entscheidend ab.

Der zweite Wettkampf war die Kür. Berlin hatte eigentlich keine Akzente zu setzen. Schönebeck hatte ebenfalls durch die klare Sicherheit des nahenden Aufstiegs keine Ambitionen, die Senftenberger einzuholen. So konnten wiederum Lieschke und Lehmann die Weichen stellen. Kloß, Schuppan und die beiden Glücksbringer Jörg Bruhn und Tony Harder, mit denen man in dieser Saison kein Spiel verlor, brachten unter großem Jubel den Sieg nach Hause. Ein angemessenes Gesamtergebnis stand an der Tafel. Ingo Lieschke sicherte sich mit 571 Kegel den Turnierbestwert und darf das intern begehrte Glücksschwein den Sommer über füttern.