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| 17:25 Uhr

Kegeln
Senftenberger Kegler kommen mächtig unters Rad

Kegeln 2..   Ohne wirklich nur einmal die Gelegenheit zu haben, aus dem schönen Schönebeck Punkte zu entführen, endet das Auswärtsspiel der Senftenberger Kegler mit 1:7 nach Mannschaftspunkten. 3447 zu 3243 Kegel bedeuten am Ende eine herbe Klatsche.

Zuallererst muss erwähnt werden, dass die 2. Bundesliga mit den Schönebecker Keglern eine absolute Bereicherung erhält. Die Anlage, die Eröffnungsfeier der Saison und die professionelle Spielweise des jungen Teams sind hervorzuheben.

Bereits im Startpaar zeigte Schönebeck den Senftenberger Keglern die Grenzen auf. Lieschke (522 Kegel) und Kloß/Bruhn (497 Kegel) hatten nicht die gewohnte Klasse, um an diesem Tag die Bahn, Gegner und das Spiel zu dominieren.

Schon das Mittelpaar brauchte ein Wunder, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Hier gelang zwar eindeutig saubereres Kegelspiel, aber an Mannschaftspunkte war nicht zu denken. Lediglich die ersten beiden Satzpunkte konnten Mario Peßolat (566 Kegel) und Jens Lehmann (541 Kegel) für die Senftenberger erspielen. Trotzdem hatten auch  diese Beiden das klare Nachsehen gegen ihre Gegenspieler.

Das Schlusspaar wollte dann eigentlich angreifen, war aber nun auf Schadensbegrenzung aus. Steffen Kretzschmar (559 Kegel) gelang das durch und durch mit konzentriertem Spiel und den entscheidenden Würfen gegen seinen Gegner. Der erste Mannschaftspunkt war erspielt. Diese können, wenn nötig, am Ende der Saison entscheidend sein. Mannschaftsleiter Alexander Schuppan (558 Kegel) hatte ebenfalls nichts gegen das Spiel des Tagesbesten Nico Just (606 Kegel) entgegen zu setzen.

Die Saison ist lang und die erste schöne Anlage wurde bereist. In den kommenden Wochen wird es darum gehen, zumindest das auf die Bahn zu bringen, was das Team leisten kann. Am Samstag, den 15. September kommt der Vorjahresvize aus Wolfsburg in die Lausitz.

Eine Niederlage am ersten Spieltag musste auch das zweite Team aus der Region Südbrandenburg einstecken. Die Mannschaft von Lok Elsterwerda kassierte bei Union Sandersdorf ein 3:5.