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| 17:40 Uhr

Fussball
Schipkau übernimmt die Tabellenführung

In der 86. Minute erzielte Göran Seemann den Treffer des Tages.
In der 86. Minute erzielte Göran Seemann den Treffer des Tages. FOTO: Sven Bock
Durch den knappen 1:0-Erfolg beim FSV Groß Leuthen/Gröditsch löst Askania Eintracht Ortrand an der Spitze ab. Von Sven Bock

So gingen die Teams ins Spiel: Die Ausgangslage war vor dem Anpfiff klar: Wenn Schipkau gewinnt, springt die Askania an die Tabellenspitze. Denn der bisherige Tabellenführer Ortrand verlor bereits am Samstag klar mit 1:5 gegen Oppelhain und konnte somit nicht mehr eingreifen. Nach 17 Spieltagen ohne Unterbrechung könnte es also wieder eine neue Nummer eins in der Kreisoberliga Südbrandenburg geben.

So fiel das Tor: In der 86. Minute erzielte Göran Seemann den Treffer des Tages. Die Groß Leuthener Abwehr bekam in mehreren Versuchen den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum. Schipkau setzte ständig nach und Seemann traf aus dem Gewühl heraus zum umjubelten Sieg.

So lief das Spiel: Beide Teams boten sich ein spannendes und temporeiches Kreisoberliga-Spiel auf Augenhöhe. Trotz der klar verteilten Favoritenrolle verlangten die Hausherren den Gästen aus Schipkau alles ab. Askania-Keeper John Krüger musste mehrfach in brenzligen Situation sein Team vor einem Rückstand bewahren. Auf der Gegenseite hatte Lars Wobst in der 61. Minute die gefährlichste Szene. Sein 18-Meter-Schuss klatschte an den Groß Leuthener Querbalken. In der zweiten Hälfte drängte Askania zwingender auf die Führung und wurde dafür spät durch den Treffer von Seemann belohnt. In der achtminütigen Nachspielzeit mussten die Gäste aber nochmal zittern, als der souveräne Schiedsrichter Frank Kaminski auf indirekten Freistoß im Gästestrafraum entschied wegen zu langen Ballhaltens von Krüger. Doch der Abschluss von Enrico Birnack aus zwölf Metern landete neben dem Schipkauer Kasten.

Das sagen die Trainer: Rene Kopsch (FSV Groß Leuthen/Gröditsch): „Wir hatten gegen eine sehr laufstarke Truppe nicht das Quäntchen Glück. Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben alles gegeben bis über die Schmerzgrenze hinaus.Trotz jetzt drei Spielen ohne Dreier mache ich mir wenig Sorgen, dass wir nochmal unten reinrutschen könnten.“

Lars Rossow (Askania Schipkau): „Es freut mich, dass wir jetzt ganz oben stehen. Jetzt müssen die anderen nachlegen. Wir wussten, was uns heute erwartet nach dem 0:0 im Hinspiel. Und dann muss auch mal so ein spätes Glückstor helfen. Wenn das kurz vor Schluss gelingt, sind das die schönsten Siege.“

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FuPa Logo 90 Minuten 2c spo FOTO: FuPa / LR