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| 17:36 Uhr

Fussball
Schipkau siegt nach Rückstand deutlich

Fußball-Kreisoberliga Südbrandenburg. In der Fußball-Kreisoberliga setzt sich Askania nach einer Steigerung gegen Linde Schönewalde mit 5:2 durch. Von Marco Kloss

Germania Ruhland – Senftenberger FC 3:1 (2:0). Tore: 1:0 und 2:0 Osojca (12./30.), 3:0 Wachs (48.), 3:1 Balke (64.), SR: Godlinski, Z.: 57.

Ruhland bestimmte von Anfang an das Spiel. Bereits nach wenigen Minuten strich Osojcas Fernschuss knapp über das Tor. Kurz darauf sprang ein abgeprallter Ball auf Wachs, dessen Schuss Richtung leeres Tor noch von einem Verteidiger zur Ecke abgefälscht wurde. Krisch bediente Köckritz rechts außen, dieser zog bis zur Grundlinie und brachte eine punktgenaue Flanke auf Osojca, der mit der Brust zum 1:0 traf. Das 2:0 war praktisch eine Kopie des 1:0. Dieses Mal bediente Wachs Köckritz, der wieder von der Grundlinie, punktgenau auf Osojca flankte, der sicher einschob. Winkler bediente per Einwurf Wachs, dieser schoss direkt aus spitzem Winkel Richtung Tor und profitierte von einem Patzer des Gästetorwarts, der den Ball erst hinter die Linie endgültig klären konnte. In der Folge verpasste es die Germania immer wieder, die Führung auszubauen und so konnten die Gäste nach einer Ecke verkürzen und ein wenig Spannung in das Spiel bringen. Am Ende waren die Gäste aber zu harmlos und so blieb es beim 3:1-Endstand.

FC Sängerstadt – SV Golßen 2:2 (2:0). Tore: 1:0 König (18.), 2:0 Hänneschen (33.), 2:1 Heinrich (51.), 2:2 Rösler (60.), SR: Baumann, Z.: 80.

Zur Pause bereits 2:0 im Hintertreffen, gehörte den Gästen der zweite Abschnitt. Mit den Treffern von Heinrich und Rösler reichte es am Ende noch zum Punktgewinn.

TSG Lübbenau – SpVgg. Finsterwalde 2:2 (2:0). Tore: 1:0 und 2:0 B. Zelder (15./24.), 2:1 Herbrig (64.), 2:2 Grasme (85./ET), SR: Schulz, Z.: 35.

Die Hausherren durften mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause gehen. Rückkehrer Zelder ließ die Blau-Gelben doppelt jubeln. Die Gäste kamen im zweiten Abschnitt aber auf und belohnten sich, über ein Eigentor, mit dem Punktgewinn.

Preußen Elsterwerda – 1.SV Lok Calau 1:1 (0:0). Tore: 1:0 Hofmann (78.), 1:1 Ullrich (86.), SR: Lehmann, Z.: 52.

Ein taktisch geprägtes Spiel sahen die Zuschauer in Elsterwerda. Die Abwehrreihen zeigten sich äußerst stabil, die Zweikämpfe waren hart, aber nie unfair. So waren Standards und Abschlüsse aus der zweiten Reihe die einzigen wirklichen Möglichkeiten. Elsterwerda zeigte, dass es nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze steht und dominierte mit gefälligen Kombinationen über weite Strecken das Spielgeschehen. Lok hatte Probleme, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Im zweiten Durchgang waren die Eisenbahner dann besser in der Partie. Durch ein flach getretenen, direkt verwandelten, Freistoß in die Torwartecke gingen die Hausherren eine Viertelstunde vor Schluss in Führung. Nun musste Lok alles nach vorn werfen und kam kurz vor dem Abpfiff durch Ullrich zum Ausgleich. Sein straffer Flachschuss in die lange Ecke ließ dem guten Keeper der Preußen keine Abwehrchance.

Chemie Schwarzheide – Aufbau Oppelhain 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Noack (25.), 2:0 Keil (32.), 3:0 Gläsel (51.), 3:1 Tränkner (62./ET), SR: Höhne, Z.: 45.

Nachdem die Gäste den ersten Abschnitt verschliefen, lagen die Hausherren bereits 2:0 in Front. Mit dem dritten Treffer waren die Messen schon fast gesungen, auch wenn der Ehrentreffer auch von den Hausherren erzielte wurde, reichte es am Ende für den nächsten Sieg.

Askania Schipkau – Linde Schönewalde 5:2 (1:2). Tore: 1:0 Gröbe (6.), 1:1 Feldner (27./ET), 1:2 Lange (32.), 2:2 Lorenz (60.), 3:2 Richter (62.), 4:2 Misiri (70.), 5:2 Nolte (82.), SR: Rademacher, Z.: 54.

Die Hausherren waren in der Bringepflicht und setzten das mit der schnellen Führung gut um. Unbeeindruckt davon, spielten die Gäste aber munter mit. Mit einem Eigentor nach Ecke und der Führung der Gäste, war die Partie gedreht. Die Hausherren wirkten von den Gegentreffern geschockt und spielten erst nach der Pause konzentrierter und zielstrebiger. Der Doppelschlag zur Führung wirkte dann auch befreiend. Einige gute Chancen der Gäste blieben ungenutzt, so dass die Effektivität der Hausherren am Ende den Ausschlag für den wichtigen Heimsieg gab. Nie aufgebend, waren die Gäste weiterhin gefährlich, mussten sich die Niederlage am Ende aber eingestehen.

Blau-Weiß Lindenau – ESV Lok Falkenberg verlegt auf den 3. Oktober

FC Lauchhammer II – FSV Groß-Leuthen/Gröditsch verlegt auf den 17. November

Die dritte von vier Spielen in der ersten Runde des Kreispokals entschieden die Staffelwechslerinnen aus Lubolz deutlich für sich. Mit dem klaren Vorsprung stehen die Chancen auf ein Weiterkommen sehr gut, wenn es am 7. Oktober zum Rückspiel nach Haida geht.

Blau-Weiß Lubolz – SpG Haida/Elsterwerda 4:0 (3:0). Tore: 1:0 und 4:0 Schneider (10./42.), 2:0 und 3:0 Kochan (24./32.), SR: Perko