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| 16:25 Uhr

Fussball
Ruhland setzt sich in turbulentem Spiel durch

Fußball-Kreisoberliga Südbrandeeburg. Germania Ruhland – 1.SV Lok Calau 4:2 (3:1). Tore: 0:1 Golly (10.), 1:1 und 2:1 Nitzsche (18./37.), 3:1 und 4:1 Osojca (40./59.), 4:2 Ullrich (80.), SR: Preibisch, Z.: 45. Von Marco Kloss

In einer ausgeglichenen Anfangsphase trafen die Gäste volley zur Führung, sorgten damit aber nicht für einen Schock bei den Hausherren. Nur wenige Minuten später brachte ein langer Ball Nitzsche in Position, der überlegt ausglich. Die Schlussphase wurde turbulent, als Ruhland beste Chancen gegen Radnick vergab und dennoch zwei weitere Treffer erzielte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit dominierte Ruhland die Partie und traf zur Entscheidung. Die harmlosen Gäste kamen nur noch zum Anschlusstreffer.

TSG Lübbenau – Preußen Elsterwerda 1:7 (0:0). Tore: 0:1 und 0:4 Rost (46./62.), 0:2 Mi. Hofmann (51.), 0:3 Dabo (58.), 1:4 Sergel (68.), 1:5 Ma. Hofmann (78.), 1:6 Brandhorst (89.), 1:7 Rahmoun (90.), SR: Kuba, RK: A. Zelder (49./TSG), Z.: 21.

Direkt mit Wiederanpfiff jubelte der Spitzenreiter und die TSG dezimierte sich selber. Fortan trafen die Gäste nach Belieben und bleiben weiterhin an der Spitze der Südbrandenburgliga.

Linde Schönewalde – Senftenberger FC 3:0 (1:0). Tore: 1:0 und 2:0 Lange (24./71.), 3:0 Wagner (89.), SR: Herbrig, Z.: 41.

In der hart umkämpften Partie hatten die Gastgeber die bessere Spiel­anlage und öffneten die Partie mit dem 1:0. Nachdem das 2:0 bis zur Pause verpasst wurde, wackelten die Hausherren mit Wiederanpfiff etwas. Nach einigen Minuten bekam Linde das Spiel wieder in den Griff und lupfte sich zum 2:0. Mit der gebrochenen Moral kamen die Gäste nicht mehr in die Partie und mussten auch den dritten Gegentreffer hinnehmen.

Aufbau Oppelhain – SV 1885 Golßen 0:0. Tore: Fehlanzeige, SR: Marx, Z.: 52. Oppelhain agierte das ganze Spiel mit langen Bällen, Golßen versuchte, spielerisch zum Erfolg zu kommen. In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Chancen. Golßen kam druckvoll aus der Kabine und hatte sehr gute Möglichkeiten zur Führung. Die Gastgeber hatten die größte Chance nach einem Freistoß, der an die Latte knallte. Kurz vor Schluss hatte Golßen noch zwei Möglichkeiten. Am Ende müssen beide Mannschaften mit dem Remis leben.

Askania Schipkau – ESV Lok Falkenberg 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Krettek (29.), 2:0 Lorenz (70.), SR: Studier, Z.: 48.

Im Schipkauer Stadion der Bergarbeiter sahen die Zuschauer ein temporeiches, kurzweiliges Kreis­oberligaspiel. Der enorme Aufwand der Askanen zahlte sich nach einer halben Stunde aus. Ein Lorenz-Freistoß fand Krettek, der überlegt zur Führung einschob. Fast hätte man die Führung noch weiter ausgebaut, aber ein Freistoß vom starken Lorenz knallte nur an die Querlatte. Auch in der zweiten Hälfte blieb Schipkau am Drücker und erspielte sich Chance um Chance. Jedoch mussten die Zuschauer bis zur 70. Minute warten, ehe man das 2:0 feiern konnte. Feldner fand in Lorenz einen Abnehmer seiner Ecke. Als im Anschluss Falkenberg versuchte, den Anschlusstreffer zu erzielen, hatten die Askanen gute Chancen, die Führung auszubauen.

FC Sängerstadt – FC Lauchhammer II 2:0 (1:0). Tore: 1:0 und 2:0 Kühne (32./84.), SR: Lehmann, Z.: 40.

SV Blau-Weiß Lindenau – FSV Groß-Leuthen/Gröditsch 1:5 (1:1). Tore: 0:1, 1:2, 1:4 und 1:5 Milke (14./55./70./86.), 1:1 Zirnstein (23.), 1:3 Schüler (63.), SR: Waschfeld, Z.: 32.

Die Parkelf verliert nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit gegen ersatzgeschwächte Gegner verdient. Die Gäste deckten die Schwächen der Hausherren gnadenlos auf und schicken die Blau-Weißen in den Tabellenkeller.

Kreisliga Frauen FSV Kirchhain – SG Gießmannsdorf 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Konzack (45.), SR: Zahn, Z.: 10. Ein Strafstoß musste für den Spitzenreiter herhalten, um gegen die gut verteidigenden Hausherrinnen einen Sieg zu schaffen.

SpG Haida/Elsterwerda – Blau-Weiß Lubolz 1:3 (0:2). Tore: 0:1 Schneider (12.), 0:2 und 1:3 Hoffmann (18./51.), 1:2 Klingner (45.), SR: Hänßgen, Z.: 10. Die Tabellenführung der SG Gießmannsdorf hielt nur 24 Stunden. Blau-Weiß Lubolz ließ nichts anbrennen und zog wieder an der SGG vorbei. Mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 keimte bei der SpG noch einmal Hoffnung auf, doch Hoffmann traf mit ihrem zweiten Tor zur Entscheidung.