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| 13:18 Uhr

Kreisoberliga
Ortrand besiegelt Kreismeisterschaft

Kreisoberliga Südbrandenburg. Auch der Titel „Bester Torjäger“ geht an die Eintracht: Michel Müller traf 45 Mal ins gegnerische Tor. Fairste Mannschaft der Liga ist Germania Ruhland mit nur 36 Gelben Karten und ohne Platzverweis. Von Marco Kloss

1.SV Lok Calau – TSG Lübbenau 2:2 (2:0). T: 1:0/2:0 Pete Golly (24./42.), 2:1 Martin Friedrich (54.), 2:2 Leonard Wenske (57.), RK: Marcus Lehnert (74./Calau), SR: Holzhüter (Halbe), Z: 108.

Mit der Hinspiel-Niederlage als Motivation gingen die Eisenbahner gegen zunächst vorsichtig agierende Gäste und zwei Tore vom jungen Pete Golly mit einer scheinbar sicheren Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die TSG die Offensivbemühungen. Durch einen herrlichen Freistoßtreffer und einen Konter glich Lübbenau per Doppelschlag aus und brachte Lok damit völlig aus dem Konzept. Bis zum Schlusspfiff hatte kein Team mehr eine Großchance zu verzeichnen, sodass die Partie verdient remis endete.


Wacker Schönwalde – ESV Lok Falkenberg 0:7 (0:2). T: 0:1 Lukas Zscherneck (2.), 0:2 Guido Müller (43.), 0:3 Marco Bullan (57./Eigentor), 0:4 Erik Dinter (59.), 0:5 Tobias Schäfer (75./Eigentor), 0:6 und 0:7 John Felix Reiniger (85./89.), SR: Seliger (Finsterwalde), Z: 51.

Bereits nach zwei Minuten ging der ESV durch einen verwandelten Foulelfmeter von Zscherneck in Führung. Die darauf folgende kurze Drangphase der Gastgeber überstanden die Gäste unbeschadet. In der Folge blieben einige Torchancen ungenutzt. Müller brachte die Lok-Elf jedoch kurz vor der Pause mit 0:2 in Führung. In der zweiten Halbzeit waren die Gäste klar spielbestimmend und schraubten das Ergebnis durch Dinter, Reiniger (zwei Mal) und zwei Eigentoren in die Höhe.


FC Sängerstadt Finsterwalde – Germania Ruhland 3:0 (2:0). T: 1:0 Calvin Jentzsch (11.), 2:0 Hendrik Rumsch (45.), 3:0 Sven Kühne (62.), SR: Godlinski (Lübben), Z: 90.

FSV Groß-Leuthen/Gröditsch – SV 1885 Golßen 0:1 (0:0). T: 0:1 Dirk Rösler (84.), SR: Nass (Luckau), Z: 50.

Ein Treffer in der Schlussphase brachte den Sieg der Gäste, die mit Rang fünf eine vollkommen zufriedenstellende Saison spielten, unter Dach und Fach.

Askania Schipkau – SpVgg. Finsterwalde 4:1 (3:0). T: 1:0/3:0 John Krüger (23./42.), 2:0 Nico Dümke (41.), 3:1 Jens Rösler (47.), 4:1 Richard Granse (80.), SR: Peters (Ruhland), Z: 45.

Die Askanen-Elf war von Beginn an spielbestimmend und drückte die ersatzgeschwächten Gäste in ihre eigene Hälfte. Ein mustergültiger Konter wurde von Krüger zum 1:0 abgeschlossen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Dümke zum vielumjubelten 2:0 und Krüger erhöhte durch eine feine Einzelleistung zum 3:0. Nach der Pause bestrafte Rösler das mangelnde Abwehrverhalten der Askanen. Fortan plätscherte das Spiel vor sich hin, ehe Granse zum 4:1-Endstand traf.


Aufbau Oppelhain – Blau-Weiß Lindenau 5:1 (0:0). T: 1:0 Peter Maleis (47.), 2:0 Michael Lippold (55.), 2:1 Michael Richter (65.), 3:1 Alexander Weber (68.), 4:1 Kai Haase (77.), 5:1 Nils Andrack (79.), SR: Schmidt (Kleinleipisch), Z: 54.

Nach einer ersten Halbzeit mit viel Kampf und Krampf ging es mit einem schlechten 0:0 in die Pause. Gleich nach der Pause öffnete Maleis die Partie mit dem Führungstreffer, ehe Lippold in ähnlicher Weise zum 2:0 traf. Die Gäste versuchten über harte Zweikämpfe in das Spiel zu kommen und verkürzten auch zum 2:1. Die Hausherren stellten aber schnell den alten Abstand wieder her und sorgten mit Chancen im Minutentakt für viel Stimmung. Mit nur zwei weiteren Treffern waren die Gäste am Ende noch gut bedient.

SV Eintracht Ortrand – Senftenberger FC 1:1 (1:1). T: 0:1 Patrick Luck (36.), 1:1 Michel Müller (39.), SR: Herbrig (Bad Liebenwerda), Z: 70.

Mit dem Punktgewinn rettet sich der Senftenberger FC in letzter Sekunde. Der Kreismeister aus Ortrand zeigte sich wenig motiviert und schonte sich für das kommende Pokalfinale am nächsten Samstag.

Preußen Elsterwerda – SV 1919 Prösen 2:0 (0:0). T: 1:0 Lyscen Brandhorst (50.), 2:0 Max Trenkner (88.), RK: Mohammed Omar Ghafory (72./Elsterwerda), SR: Kaiser (Lübben), Z: 127.

Nach leichter Abtastphase hatten die Preußen die besseren Chancen. Kümmel im Prösner Tor konnte diese mit Bravour verteidigen. Mit der Zeit kamen auch die Prösner besser in das Spiel. Die beste Gelegenheit hatte Hirschfelder, seinen Schuss aus kurzer Distanz hielt der Keeper. Im Anschluss war die Partie sehr zerfahren, viele Freistöße und lange Bälle prägten das Spiel. Nach der Pause kamen die Preußen besser aus der Kabine. Brandhorst machte nach einem Fehlpass und der folgenden Flanke das 1:0. Die Prösner konnten sich nun öfters bis vor das Gehäuse der Heimelf spielen, doch es fehlte an Glück. Andererseits stellten gerade die langen Bälle auf den Mittelstürmer die Prösner Abwehr vor Probleme. Die beste Gelegenheit auf Prösner Seite hatte Jannusch: Nach einem Diagonalpass konnte er den Ball nicht hinter die Linie drücken. Im Gegenzug dann der Genickschlag – nach einem Fehlpass in den eigenen Reihen erhöhte Elsterwerda auf 2:0.