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| 16:32 Uhr

Fußball
Nullnummern für den VfB und Brieske

Kopfballduell zwischen Gubens Kapitän Pawel Piotrowski (li.) und VfB-Kicker Pierre Mouen Ebongue bei seinem ersten Rückrundeneinsatz.
Kopfballduell zwischen Gubens Kapitän Pawel Piotrowski (li.) und VfB-Kicker Pierre Mouen Ebongue bei seinem ersten Rückrundeneinsatz. FOTO: Frank Thiemig
Fußball-Landesliga. In der Fußball-Landesliga gibt es für die Teams aus Hohenleipisch und Senftenberg nur einen Teilerfolg.

1.FC Guben - VfB Hohenleipisch 1912 0:0 Tore: Fehlanzeige; Schiedsrichter: Schmidt (Groß Beuchow); Zuschauer: 90 ; VfB: Drangosch - Bischof (GK), Nitzschner, T. Lehmann (71. Lischka), Erken (81. Mouen Ebongue) - Ayata, Rink (GK), Pospischil, Wenzel - P. Werner Richter.

Anders als es das Ergebnis vermuten lässt, lieferten sich beide Mannschaften ein abwechslungsreiches Spiel, in dem beide ihre Möglichkeiten hatten. Am Ende konnten auch alle mit dem gerechten Resultat leben und bleiben in der Rückrunde weiter ungeschlagen. „Wir haben gut verteidigt und mit dem Lattentreffer kurz vor Schluss hätte es beinahe noch geklappt“, zeigte sich FC-Coach Benjamin Hanschke nicht unzufrieden. In der Tat war die Defensive der Platzherren ihr stärkster Mannschaftsteil. Hohenleipisch kam dennoch zu einigen Möglichkeiten, ließ aber die letzte Konsequenz vermissen. Besonders in der ersten Hälfte verpasste der spielbestimmende VfB mehrfach die Führung. Richter nahm einen Lupfer direkt und schoss knapp daneben (15.), wie auch Bischof nach Freistoß (17.), und Keeper Matwiejczyk hatte das Leder nach klasse Durchtanken von Pospischil auf der linken Seite (19.). Nach dem ersten Gubener Torschuss (25.) kamen die früh pressenden Hohenleipischer gleich zu einer Dreifachchance, die bezeichnend für die VfB-Offensive an diesem Tag sein sollte, weil der Ball aus Nahdistanz nicht untergebracht werden konnte. Kurz vor der Pause wurde der 1. FC dann zweimal gefährlich. Lange Bälle auf die Außen und hoher Flügelwechsel erst auf Piotrowski, gegen den Drangosch großartig reagierte (40.) und dann schoss Rys freistehend drüber (44.).

Guben kam etwas besser in den zweiten Durchgang und Dragosch musste gegen einen Meyer-Kopfball sein ganzes Können aufbieten (53.). Das bekannte Muster: Langer Pass und Flanke in die Box. Nach einer Stunde war Hohenleipisch wieder auf der Höhe und einer der besten Angriffe des Tages brachte Richter in Schussposition, der jedoch verzog. Dann marschierte Schelske nach VfB-Ballverlust an der Mittellinie auf das Gäste-Tor zu (65.), wurde aber gestoppt. Guben wirkte jetzt bissiger und bei einem Freistoß hielt VfB-Keeper Drangosch mit seiner dritten Glanztat die Null (70.). Bis in die Schlussminute wollten beide Teams den Sieg, Hohenleipisch war mehr im Vorwärtsgang, ließ aber auch Standards verpuffen und hatte nach einem Fehlabspiel am Mittelkreis noch Glück, dass Piotrowski nur die Latte traf (88.). Einen Sieger hatte die Partie aber im Grunde auch nicht verdient und so teilte man sich wie im Hinspiel die Punkte.

FSV Brieske/Senftenberg – SV Germania Schöneiche 0:0. Tore: keine, SR: Chris Budde (Jüterborg), Z.: 71.

Abermals bleiben die Knappen zu Hause ohne eigenen Torerfolg, können aber im Spiel gegen Schöneiche auch einen Gegentreffer verhindern. Beide Mannschaften hatten in der Anfangsphase viele Probleme mit dem unebenen Rasen in der Elsterkampfbahn und kamen so nur schwer in das Spiel. Beide Seiten geizten dabei auch mit Chancen und erst nach knapp 20 Minuten war es ein Kopfball von Georg Hübner, den Gästetorhüter Chris Küter auf der Linie parierte, der mehr Schwung in das Spiel brachte. Während die Gäste aus ihrer klaren Defensivausrichtung mit zehn Spielern um den eigenen Strafraum keinen Hehl machten, taten sich die Hausherren schwer, ihr gewohntes Spiel auf den Rasen zu bringen. Waren es bis zur Pause immer wieder kleinere Möglichkeiten beider Mannschaften, blieb es dennoch torlos. Das Anrennen der Hausherren blieb auch im zweiten Abschnitt bestehen, doch auch hier war man zu umständlich oder zu ungenau, um einen sehr guten Abschluss zu bekommen. Urplötzlich überraschte David Karlsch von der Mittellinie den aufgerückten Paul Ehrlich, der mit Mühe und Not noch zur Ecke klärte. Auch in den letzten zwanzig Minuten blieben sich beide Mannschaften treu, und währen Brieske noch etwas für die negative Chancenverwertung tat, waren die Gäste defensiv weiterhin sicher und verteidigten clever und sicher den Punktgewinn.