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| 17:00 Uhr

Kegeln
Meisterliche Nachwuchskegler

Jasmin Mohr vom ESV Lok Elsterwerda (M.) schaffte es bei den deutschen U18-Meisterschaften aufs obere Treppchen.
Jasmin Mohr vom ESV Lok Elsterwerda (M.) schaffte es bei den deutschen U18-Meisterschaften aufs obere Treppchen. FOTO: privat
München. Jasmin Mohr und Fiona Karl holen in München jeweils Gold. red

Mit tollen Ergebnissen sind die Südbrandenburger Nachwuchskegler von den Deutschen Jugendmeisterschaften, die in München ausgetragen wurden, zurückgekehrt. So hat sich die brandenburgische Landesmeisterin Jasmin Mohr vom ESV Lok Elsterwerda nicht von der beeindruckenden Kegelanlage unmittelbar am Trainingsgelände des FC Bayern München aus der Ruhe bringen lassen. Bereits in der Qualifikation konnte die 18-jährige mit 574 Kegeln ein starkes Ergebnis erzielen und landete damit vorübergehend auf dem zweiten Platz. Im Finale legte Jasmin Mohr dann noch eine Schippe drauf und kegelte wie im Rausch. Mit herausragenden 607 und insgesamt 1181 Kegeln spielte sie einen neuen deutschen Rekord in ihrer Altersklasse U18 und sicherte sich nach dieser Galavorstellung die Goldmedaille.

Roxanne Runzer vom SV Lok Uebigau verpasste in der U18 mit 583 Kegeln im Finale am Ende Bronze um ein einziges Holz. Doch dieser vierte Platz ist um so höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass sie mit ihren 1149 Gesamtkegeln nur sechs Kegel unter dem alten deutschen Rekord lag, den im Vorjahr immerhin die zweimalige Weltmeisterin Bianca Zimmermann aufgestellt hatte.

Ebenfalls Gold und einen neuen deutschen Rekord von 1148 Kegeln holte Fiona Karl von der KV Lauchhammer in der Altersklasse U14. Im Finaldurchgang erspielte sie sich mit 592 Kegeln zudem eine neue persönliche Bestleistung. Marie-Luise Engelmann vom SV Zeischa erspielte im Finale 538 Kegel und wurde am Ende Fünfte mit einer Gesamtkegelzahl von 1092.

Goldmedaille in der U14: Fiona Karl (KV Lauchhammer).
Goldmedaille in der U14: Fiona Karl (KV Lauchhammer). FOTO: Uwe Schemmel

Für einen Paukenschlag sorgte in der männlichen U14 Luca Hofmann vom ESV Lok Falkenberg, der in der Qualifikation mit satten 600 Kegeln einen neuen deutschen Rekord aufstellte. Mit insgesamt 1141 Kegeln reichte es am Ende zu Bronze.

Über den Finaleinzug bei der U14 konnte sich in seiner noch sehr jungen Karriere das Senftenberger Kegel-Talent Erik Münchow freuen. 1024 Kegel und Rang zwölf standen am Ende zu Buche – ein toller Erfolg des SV-Keglers.

Und zu guter Letzt wurde beim Mannschaftswettbewerb der männlichen U18 die OSL-Kreisauswahl deutscher Vizemeister. Lauchhammers Adrian Greese spielte dabei mit 623 Kegeln das beste Ergebnis aller Wettkampfteilnehmer.