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| 18:24 Uhr

Fussball-Landespokal
Lausitzer Trio schafft es in die nächste Runde

 Die Lübbener um Peer Gülzow (l.) wurden im Südbrandenburg-Derby gegen Schlieben ihrer Favoritenrolle gerecht.
Die Lübbener um Peer Gülzow (l.) wurden im Südbrandenburg-Derby gegen Schlieben ihrer Favoritenrolle gerecht. FOTO: FuPa Brandenburg
Landespokal, 1. Runde. Nur Lübben, Brieske/Senftenberg und Krieschow überstehen den Auftakt im Fußball-Landespokal – das Lempke-Team sogar mit 17:0. Von Roland Scheumeister, Marco Kloss und Frank Thiemig

TSV 1878 Schlieben – SV Grün-Weiß Lübben 0:3 (0:2). Tore: 0:1 und 0:3 Rodrigues (8./84.), 0:2 Müller (34.), SR: Hagemeister, GRK: Weinert (78./Schlieben), Z: 184.

Zahlreiche Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse beim Südbrandenburg-Derby, das der Favorit am Ende für sich entschied. Lübben war insgesamt die bessere Mannschaft. Die Hausherren wussten um ihre Rolle als Underdog, wollten aber mit einer guten Leistung überraschen. Die nur knappe Niederlage lässt den TSV am kommenden Wochenende mit Selbstvertrauen in die Mission Klassenerhalt 2.0 in der Landesliga Süd starten.

FSV Rot-Weiß Luckau – FC Strausberg 0:6 (0:2). Tore: 0:1, 0:4, 0:5 und 0:6 Skade (7./52./67./84.), 0:2 Bektas (42.), 0:3 Bölukbasi (48.), SR: Mangold, RK: Schwittek (80./Luckau), Z: 60.

Die favorisierten Gäste aus der Oberliga wussten die Partie mit dem nötigen Engagement anzugehen und führten schnell, ehe kurz vor der Pause der zweite Treffer gelang. Nach der Pause sorgten zwei schnelle Tore für die Entscheidung, ehe die Gäste das Spiel routiniert und mit zwei weiteren Treffern zu Ende brachten.

BSC Fortuna Glienicke – FSV Brieske/Senftenberg 2:4 (1:0). Tore: 1:0 Kadow (44.), 1:1, 1:2 und 2:4 Becker (49./59./90.), 1:3 Schurig (68.), 2:3 Venz (80.), SR: Reinhardt, Z: 40.

Die Knappen belohnten sich mit einer engagierten Leistung beim unbekannten Gegner mit einer weiteren Pokalrunde. Zwar führte zunächst Glienicke, doch Senftenberg drehte innerhalb von zwölf Minuten die Partie. Mit dem 1:3 schien das Spiel dann entschieden, doch die Hausherren verkürzten noch einmal und wollten nun mehr. Deren Offensivgeist nutzten die Gäste zum entscheidenden Konter.

VfB Hohenleipisch 1912 – 1. FC Frankfurt 1:9 (0:3). Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Sauer (7., 19., 37.), 0:4 Karaszewski (52.), 0:5 Grothe (53.), 0:6 Henning (55.), 0:7 Grothe (67.), 0:8 Karaszewski (80., FE), 0:9 Grothe (82.), 1:9 Vetter (88.); SR: Jonas Belke (Cottbus); Z: 153.

 Mit 1:9 ging Hohenleipisch gegen den 1. FC Frankfurt unter. Hier köpft VfB-Dauerläufer Tom Richter (M.) vor FC-Angreifer Sandro Henning.
Mit 1:9 ging Hohenleipisch gegen den 1. FC Frankfurt unter. Hier köpft VfB-Dauerläufer Tom Richter (M.) vor FC-Angreifer Sandro Henning. FOTO: Frank Thiemig

Nur knapp schrammte Hohenleipisch gegen den Favoriten an einer zweistelligen Pleite vorbei. Die Oderstädter, die erneut den Oberligaaufstieg anpeilen, waren in allen Belangen überlegen. Dabei machte es die VfB-Elf dem Brandenburg­ligisten bei nahezu jedem Treffer viel zu leicht.

Gleich nach Wiederanpfiff waren dann die drei Frankfurt-Treffer innerhalb von drei Minuten der Killer für den VfB. Vetter gelang nach klasse Zuspiel von Werner immerhin der Ehrentreffer (88.).

SV Waßmannsdorf – VfB Krieschow 0:17 (0:8). Tore: 0:1,0:5 Gerstmann (7.,36.), 0:2, 0:3, 0:10 Hebler (10.,22.,56.), 0:4, 0:8 Schmidt (27.,45.), 0:6 Baumgarten (38.),0:7,0:13, 0:15 Zurawsky (42.,72.,82.), 0:9, 0:14, 0:17 Dahm (51.,74.,88.), 0:11, 0:15 Landmann (66.,85.), 0:12 S. Konzack (71.); SR: Weigt (Zossen); Z: 80.

17 Tore! Oberligist Krieschow sorgte für den vorerst höchsten Sieg in der ersten Pokal-Runde. Der Kreis­oberligist verpasste dabei zunächst die Chance zur Führung, bevor die haushoch favorisierten Gäste das Zepter übernahmen und in schöner Regelmäßigkeit einnetzten. Erfreulich für die VfB-Kicker: Abwehrchef Lieschka absolvierte nach einjähriger Verletzungspause sein erstes Pflichtspiel. Weniger erfreulich: Torjäger Hebler musste mit einer Zerrung vorzeitig raus.

BSV Guben Nord – FSV Bernau 1:3 (1:0). T: 1:0 Schwittlich (41.), 1:1 Bergmann (57.), 1:2 König (60.), 1:3 Lange (84.); S:  Riemer (Eisenhüttenstadt); Z: 100.

Die Gäste starteten dominant, doch der BSV kaufte ihnen, kämpferisch engagiert und robust zur Sache gehend, den Schneid ab. Einen Freistoß Klopots ins Tor abfälschend, stellte Schwittlich den Verlauf auf den Kopf. Erst als beim BSV die Kräfte schwanden, kam Bernau auf die Siegerstraße.

Wacker Ströbitz – FSV Luckenwalde 1:4 n.E. (1:1/1:1/0:0). T: 0:1 Gottschick (27.), 1:1 Afzal (70.); Elfmeterschützen für den FSV: Becker, Francisco, Silva Magalhaes; S: Bauer (Eichwalde); Z: 90.

Taktisch diszipliniert aufspielend ließ Wacker gegen den Oberligisten wenig zu, geriet aber nach einem strittigen Freistoß in Rückstand. Der Ausgleich brachte die Verlängerung, in welcher die Ströbitzer die Riesenchance zur Entscheidung vergeigten und schließlich im Elfmeterschießen mit drei Versuchen am FSV-Keeper scheiterten.

 Der 1. FC Guben hielt gegen die klassenhöhere TSG Einheit Bernau gut mit, verlor aber dennoch mit 0:2.
Der 1. FC Guben hielt gegen die klassenhöhere TSG Einheit Bernau gut mit, verlor aber dennoch mit 0:2. FOTO: Ute Richter

1. FC Guben – Einheit Bernau 0:2 (0:1). T: 0:1, 0:2 Gomez Amsatu (34.,72.); S: Schultz (Neuhausen/Spree); Z: 60.

Der FC erarbeitete sich die erste Torchance, bevor die Barnimer nach 30 Minuten das Zepter übernahmen und mit schnellem Passspiel überzeugten. Mit dieser Qualität wurden auch beide Tore herausgespielt. Insgesamt ließ der FC keinen großen Klassenunterschied zu, doch Einheit schlug die technisch feinere Klinge.

Traktor Blau-Gelb Laubsdorf – SV Falkensee/Finkenkrug 1:4 (0:2). T: 0:1 Eckert (12.), 0:2 Lenz (18.), 0:3 Buchardi (67.), 1:3 Noack (70.), 1:4 Lenz (85.); S: Wickfeld (Annahütte); Z: 72.

Der Vierklassenunterschied trat zutage, indem die Laubsdorfer dem 90-minütigen  Dauerdruck standhalten mussten, diese Herausforderung aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut lösten. Sich durchweg tapfer wehrend, bejubelten sie das Ehrentor durch Noack als Highlight und Genugtuung.