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| 16:53 Uhr

Fußball
Knappen mit Rang vier im Regionalturnier

 Die U17 von Brieske Senftenberg. Zum Kader in der Halle gehörten Til Wrobel (TW), Erik Nicklaus, Justin Engelmann, Martin Granse, Josel Muschter, Moritz Sachse, Justin Weser, Niklas Wotscheg, Marvin Paul, Toni Frenzel sowie Trainer Stefan Neuberger und Christian Most.
Die U17 von Brieske Senftenberg. Zum Kader in der Halle gehörten Til Wrobel (TW), Erik Nicklaus, Justin Engelmann, Martin Granse, Josel Muschter, Moritz Sachse, Justin Weser, Niklas Wotscheg, Marvin Paul, Toni Frenzel sowie Trainer Stefan Neuberger und Christian Most. FOTO: Marco Kloss
Pirna. Sechs Vertreter der ostdeutschen Landesverbände spielten um den Titel des NOFV-Meisters in der Sportart Futsal.

Sechs Teams der ostdeutschen Landesverbände haben in Pirna den NOFV-Meister in der Sportart Futsal ermittelt. Für den FSV „Glückauf“ Brieske/Senftenberg als Vertreter des Landesverbandes Brandenburg ging es gegen starke Gegner. Favorit auf den Titel war der Berliner Vertreter von Tennis Borussia Berlin, gefolgt von den Verbandsligisten vom JFC Gera (Thüringen) und der SG Reppichau (Sachsen-Anhalt). Der FC Mecklenburg Schwerin Mecklenburg-Vorpommern) und der Reichenbacher FC (Sachsen) hatten beim Fachpublikum wenig Fürsprecher.

Vor gut 180 Zuschauern entwickelte sich ein ausgeglichenes Turnier, bei dem die Teams zeigten, dass starke Mannschaften die Qualifikation schafften. Leider passten die Leistungen der Unparteiischen nicht in das Turnier. Zahlreiche Entscheidungen, die bei den Teams für Kopfschütteln sorgten, brachten wenig Ruhe in das Turnier. Überzogene rote Karten oder fehlende Strafen gegen Tätlichkeiten kamen dazu.

Aus Sicht der Knappenschmiede begann das Turnier mit einer Niederlage gegen Schwerin. Der Briesker Nachwuchs war sichtlich nervös und lag schnell zurück. Dem Ausgleich von Niklas Wotscheg folgte der erneute Rückstand und das 2:2 von Marvin Paul. Zu „grün“ verteidigten die Knappen in der Schlussminute und kassierten noch das 2:3. Gegen die SG Reppichau verteidigten die Knappen besser und gingen durch Martin Granse in Führung. Die SG traf in der Schlussphase erst den Pfosten und glich die Partie kurze Zeit später aus. Einen Freistoß von der Strafraumkante nutzte Niklas Wotscheg zum Siegtreffer. Der JFC Gera zeigte spielstark seine Favoritenrolle und ging verdient in Führung. Auch der Ausgleich brachte den JFC nicht aus dem Konzept und ließ die Knappenschmiede mit einer vermeidbaren Niederlage zurück. Der Reichenbacher FC erwies sich als starker Gegner, gegen den es sehr lange torlos 0:0 stand. Die Knappenschmiede vergab zwei Großchancen und scheiterte am Pfosten, ehe Toni Frenzel in der Schlussminute den verdienten Siegtreffer erzielte. Dieser Sieg stand in den letzten Sekunden noch einmal auf der Kippe, doch Til Wrobel hielt den 10-Meter nach viertem Teamfoul. Zum Abschluss gegen Tennis Borussia Berlin musste Brieske eine deutliche Niederlage hinnehmen und hatte keine Chance gegen den Bundesligisten. Die Hoffnungen auf den Turniersieg von Tebe zerstörte Gera im letzten Spiel, als die Mannschaft einen 0:1-Rückstand gegen Schwerin noch zum 3:1-Sieg und damit zum Gewinn der NOFV-Meisterschaft drehte.

In der Endabrechnung ein vierter Platz für den Nachwuchs aus Marga, der dem Verein im 100. Jahr ein großes Geschenk machte. Nachwuchsleiter Heiner Lißowski: „Wir können stolz auf diese Mannschaft sein, die trotz der Ausfälle zwei sehr gute Turniere spielte. Es dauert sicher noch, bis diese Jungs bei den Männern auflaufen, doch wir freuen uns jetzt schon, sie in unsere Knappenmannschaften einzubauen.“