| 18:24 Uhr

Kegeln
Jasmin Mohr verteidigt ihren Titel

Die Medaillengewinner bei den U18 weiblich und männlich und das Foto aller Endlaufteilnehmer.
Die Medaillengewinner bei den U18 weiblich und männlich und das Foto aller Endlaufteilnehmer. FOTO: Jens Lehmann
Senftenberg. Landesmeisterschaften im Kegeln in Senftenberg mit beeindruckenden Leistungen.

Nach den ganz jungen Keglerinnen und Keglern kürten auch die U18-Jugendlichen ihre Meister und Platzierten bei der diesjährigen Landeseinzelmeisterschaft. Auch diese Titelkämpfe fanden in diesem Jahr in Senftenberg statt und wurden vom Organisationsteam um Grit Ungermann vom SV Senftenberg mit Bravour und unter großem Beifall der Aktiven und Zuschauer ausgerichtet.

Bei den U18 weiblich verstand es Jasmin Mohr aus Elsterwerda am Finaltag am besten, die Nerven im Zaum zu halten und lieferte eine wahre Meisterleistung ab. Nach dem Vorrundenergebnis nur in Lauerstellung und keineswegs mit klaren Titelgedanken ausgestattet, dominierte sie dann mit klugen Würfen und einer Klasseleistung vor allem ins volle Bild die Konkurrenz und schob sich an allen vorbei auf den Titelrang. Sie verteidigte damit ihren Vorjahreserfolg vor Roxanne Runzer aus Uebigau und Lissi Müller aus Frauendorf.

Noch einen Zacken spannender machten es aber die Jungs der U18. Der nach dem Vorkampf führende Toni Lange aus Lauchhammer musste gehörig zittern, verspielte fast seinen gesamten Vorsprung, dominierte aber die Konkurrenz mit wahren Traumwürfen ins Räumerspiel. Hochverdient stemmte er am Ende den Pokal in die Senftenberger Kegler-Luft. Marvin Miertzsch aus Frauendorf attackierte vehement und geschickt, blieb am Ende nur denkbar knapp mit zwei Kegel dahinter. Jan Opitz aus Plessa war nicht nur nah dran, er konnte genauso viele Kegel in die Listen bringen wie Marvin, nur die besseren Räumer entschieden das Duell um Silber für den Frauendorfer. Der Landesjugendfachwart Classic Andreas Meyer war denn auch sichtlich zufrieden mit den Leistungen „seiner Jugendlichen“. Auch mussten die strengen Augen der beiden Schiedsrichter Hans-Joachim Proschek und Michael Falkenberg keine groben Regelverstösse registrieren.

Bei den jungen Damen fahren die drei genannten Medaillengewinner nach München zur Deutschen Meisterschaft, bei den jungen Herren der Meister und der Vizemeister.