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| 17:44 Uhr

Fussball
Hohenleipisch wird Hallenlandesmeister

Das Siegerteam mit Henrik Pohlenz, Luis Pohlenz, Colin Hoppe, Niklas Tietze, Joe Welz, John Jurk, Felix Kniesche, Leart Neimi, Stefan Werner (v.l.).
Das Siegerteam mit Henrik Pohlenz, Luis Pohlenz, Colin Hoppe, Niklas Tietze, Joe Welz, John Jurk, Felix Kniesche, Leart Neimi, Stefan Werner (v.l.). FOTO: Eckehard Jurowski
Hohenleipisch. Die E-Junioren des VfB erfüllen sich nach einer starken Hallenserie ihren großen Traum vom Titel.

Mit dem i-Tüpfelchen haben die E-Junioren des VfB Hohenleipisch die diesjährige Hallensaison abgeschlossen. Das Team holte sich den Landesmeistertitel.

Der Traum vom Hallentitel begann schon im Dezember, als die Jungs vom VfB beim mit 25 Teams gut besetzten Hallencup des Dresdner SC einen sensationellen zweiten Platz erreichten. Dabei setzten sich die Nachwuchskicker mit Siegen gegen Dynamo Dresden und Lok Leipzig gegen namhafte Mannschaften in der Vorrunde als Gruppenerster durch. Am Ende ohne Niederlage im gesamten Turnier, entschied damals in der Goldgruppe nur ein Tor über den Turniersieg zugunsten des BFC Dynamo Berlin.

Über die souveräne Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft mit 30:0 Toren und den zweiten Platz bei der darauffolgenden Endrunde qualifizierten sich die VfB-Jungs für die Vorrunde zur Hallenlandesmeisterschaft in Lübben. In einem starken Teilnehmerfeld drehten die VfB-Kicker dort richtig auf und gingen mit Siegen gegen Energie Cottbus und Brieske/Senftenberg als Gewinner hervor, was den Einzug in die Finalrunde der Hallenlandesmeisterschaft bedeutete.

Am Samstag war dann die Lausitzarena in Cottbus Austragungsort der Finalrunde.  Im Halbfinale gegen den SV Zehdenick war Spannung pur angesagt, weil sich keine der beiden Mannschaften entscheidend durchsetzen konnte. Als schon alle mit dem Siebenmeter-Schießen rechneten, gelang dem VfB doch noch der Siegtreffer.

Im Finale hatte man mit dem technisch starken Randberliner Landesligisten aus Großziehten einen schweren Gegner vor der Brust. Beide Teams schenkten sich nichts und es ging hin und her. Das Spielende näherte sich und wieder schienen die Hohenleipischer Jungs die besseren Nerven zu haben. Luis Pohlenz. schnappte sich einen abgewehrten Ball, ging rechts durch und legte quer auf Felix Kniesche., welcher einnetzte und den Anhang toben ließ. Nach vollbrachter letzter Abwehrschlacht und der Schlusssirene kannte die Freude keine Grenzen mehr, und es floss auch die eine oder andere Träne vor Glück. Leart Neimi vom VfB wurde auch noch mit als bester Spieler des Turniers gekürt.