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| 16:17 Uhr

Fussball
Herzberg kassiert seine erste Saisonniederlage

Fußball-Landesklasse Süd. Das 2:3 in der Fußball-Landesklasse beim Kolkwitzer SV kostet den VfB die Tabellenführung. Heimpleite für Großräschen. Von Marco Kloss

Kolkwitzer SV – VfB Herzberg 3:2 (2:2). Tore: 1:0 Jähne (10.), 1:1 Dosseh (27.), 2:1 Schneider (30.), 2:2 Blüher (36.), 3:2 Fingas (62.), SR: Kastner, Z.: 96.

Die Gäste müssen die erste Saisonniederlage hinnehmen, hatten dabei aber höhere Spielanteile und mehr Chancen. Nach dem frühen Rückstand glich Dosseh vom Strafstoßpunkt aus, ehe kurz vor der Pause Blüher den erneuten Rückstand egalisierte. Der starke Fingas besorgte im zweiten Abschnitt den Siegtreffer, der den 68ern die Tabellenführung kostet.

FC Bad Liebenwerda – Spremberger SV 5:0 (4:0). Tore: 1:0 Bahr (10.), 2:0 Nicklisch (25.), 3:0 Wentzel (30.), 4:0 Hübner (41.), 5:0 Pech (62.), SR: Läufer, Z.: 82.

Die Hausherren gingen schnell in Führung. Bahr köpfte zunächst gut, traf dann im Nachsetzen zum 1:0.  Auch Nicklisch nutzte seine Kopfballstärke zum 2:0 eine Viertelstunde später. Die Hausherren waren nun motiviert und engagiert und bauten das Ergebnis zur Pause auf 4:0 aus. Nach dem 5:0 blieb das Tor aber vernagelt und ein Pfostenschuss verhinderte Treffer Nummer sechs.

SV Großräschen – VfB Cottbus 0:5 (0:3). Tore: 0:1 Kruse (10.), 0:2, 0:4 und 0:5 Otto (16./53./88.), 0:3 Babbe (38.), SR: Peßolat, Z.: 50.

Zwei Aussetzer sorgten schon zu Beginn der Partie für Gegentreffer und Ernüchterung bei den Hausherren. Die Gäste kontrollierten die Partie, ließen Ball und Gegner laufen, ohne aber ein offensives Feuerwerk abzubrennen. Die Hausherren begingen gleich zwei Kardinalfehler. Zum einen lief man viel zu hoch bereits in des Gegners Hälfte den Ball führenden Spieler an, vergeudete so kostbare Kraftreserven und machte das Aktionsfeld unnötig groß. Zum anderen fehlte es klar an Handlungsschnelligkeit vor allem im Mittelfeld. Nur zweimal zeigten die Gastgeber im Spiel nach vorn Mut zum Risiko und sofort wurde es auch gefährlich. In der 31. Minute folgte nach einem Ballgewinn ein Diagonalpass auf den durchstartenden Scholz, der aber am gegnerischen Keeper scheiterte. Kurz vor der Halbzeit erlief sich Sebischka einen Tiefenpass vor der Grundlinie, bekam aber die Quereingabe nicht zum mitgelaufenen Mitspieler. Die endgültige Spielentscheidung fiel dann bereits schon in der 38. Minute, als Babbe auf 3:0 für den VfB Cottbus erhöhte. Alles was sich der SV Großräschen dann für die zweite Halbzeit vorgenommen hatte, war bereits nach 53 Minuten Makulatur, als erneut Otto zum 4:0 für die Gäste traf. Man muss den Hausherren aber zu Gute halten, dass sie nicht aufgaben, aber am Ende dennoch einen weiteren Treffer hinnehmen mussten.

SG Friedersdorf – Eintracht Ortrand 0:3 (0:1). Tore: 0:1 und 0:2 Müller (16./54.), 0:3 Fiedler (70.), SR: Lotz, Z.: 60.

Nach Chancen auf beiden Seiten brachte Müller seine Mannschaft in Führung. Nach einem Pass von Gorczak in die Tiefe schloss er in das lange Eck ab. Die Almkicker antworteten darauf abermals mit Möglichkeiten, die jedoch von Klaschka oder der aufmerksamen Ortrander Abwehr vereitelt wurden. Mit zunehmender Spieldauer passte sich die Eintracht an das Spielniveau der Gegner an. Diese agierten ausschließlich mit hohen, langen Bällen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit verzeichnete die SG Friedersdorf. Der Ball verfehlte nur knapp das Ortrander Tor. Doch die Eintracht war es, die den Spielstand ausbaute. Nach Assist von Mann setzte sich wiederum Torjäger Müller durch und erhöhte auf 0:2. Ein in der 70. Minute durch den Strafraum gehender Freistoß fand mit Fiedler einen Abnehmer, der auf 0:3 ausbaute. Die Gastgeber wurden zum Ende der Partie etwas gefährlicher, nutzten ihre Chancen jedoch nicht. Erwähnenswert war der Schuss aus der zweiten Reihe – die Unterkante der Latte rettete der Eintracht die weiße Weste.

SC Spremberg – Alemannia Altdöbern 3:1 (2:0). Tore: 1:0 und 3:1 Nickerl (2./90.), 2:0 Pultermann (29.), 2:1 Herrmann (59.), SR: Kolbe, Z.: 70.

Das Spiel zwischen dem Storkower SC und RW Luckau ist auf den 31.Oktober verlegt worden.