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| 15:30 Uhr

Fussball
Großräschen kassiert ein 1:4 gegen den Spitzenreiter

Landesklasse. Vier Elfmeter-Tore fallen beim Spiel in Herzberg. Luckau belohnt sich nicht für seine tolle Aufholjagd. Von Marco Kloss

Süd Fichte Kunersdorf – FSV Brieske/Senftenberg II 3:0 (1:0). Tore: 1:0 C. Badack (26.), 2:0 F. Badack (54.), 3:0 Günther (85.), SR: Lotz, Z.: 55.

Die Hausherren waren von Beginn an die bessere Mannschaft und testeten schon nach wenigen Sekunden das Aluminium auf dem heimischen Sportplatz. Über Konter versuchten die Gäste gefährlich zu werden, was aber nur selten gelang. Die beste Möglichkeit hatte noch Nachwuchsspieler Schurrmann, der knapp am Tor vorbeischlenzte. Mit einem Hinterkopftreffer gingen die Hausherren verdient in Führung, scheiterten indes bei weiteren Chancen. Im zweiten Abschnitt baute Fichte das Ergebnis aus und bescherte Brieske weitere Sorgenfalten.

VfB Herzberg – Alemannia Altdöbern 4:3 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 und 3:1 Brezinsky (8./12./61.), 2:1 Franke (52.), 3:2 Herrmann (66.), 4:2 Essien (69.), 4:3 Lubitz (79.), SR: Kühling, Z.: 45.

Vier Elfmeter in einem Spiel, wobei VfB-Torhüter Löser beim Stand von 2:1 einen parierte, sind nicht alltäglich. Die Gäste gaben sich aber auch nach dem 3:1 und 4:2 nie auf, waren stets in der Nähe eines Punktgewinnes und mussten sich am Ende doch knapp geschlagen geben.

FC Bad Liebenwerda – FC Lauchhammer 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Wentzel (37.), 2:0 Pech (49.), 3:0 Ouma (78.), SR: Lecher, Z.: 69.

Die Hausherren nutzten den Heimvorteil zu einem sicheren Sieg und klettern damit auf Platz acht. Nach zwei Siegen in Folge musste der FCL wieder eine Niederlage hinnehmen und rangiert nun einen Platz hinter den Kurstädtern.

SV Großräschen – Kolkwitzer SV 1:4 (0:2). Tore: 0:1 und 1:4 St. Jähne (29./67.), 0:2 Zittlau (42.), 1:2 Pawlewitz (49.), 1:3 Fingas (56.), SR: Holzhüter, Z.: 47.

Die Hausherren boten den Zuschauern eine ganz passable Partie, hatten allerdings Pech, dass ein routinierter Gegner antrat, der jede aufkommende Hoffnung jeweils sofort im Keim erstickte. Außerdem führten Unkonzentriertheiten und eine zu passive Zweikampfführung im Defensivverhalten erneut zu leichten Gegentreffern. Jähne in der 29. und Zittlau in der 42. Minute sorgten für eine sichere Gästeführung zur Halbzeit. Kurz nach dem Wechsel traf Pawlewitz zum 1:2-Anschluss für die Heimelf. Nun begann die beste Phase der Gastgeber und mehrere Chancen hätten durchaus auch den Ausgleich bringen können. Diese wurden aber nicht genutzt und so überstand der Tabellenführer diese Druckperiode der Hausherren unbeschadet. Als Fingas in der 56. Minute das 3:1 für Kolkwitz erzielte, waren alle Messen gesungen. Jähne mit seinem zweiten Treffer schraubte dann das Ergebnis in der 67. Minute noch auf 4:1 und setzte damit den Schlusspunkt unter diese Partie. Die Großräschener müssen trotz des am Ende klaren Ergebnisses die eigene spielerische Leistung zum Maßstab nehmen und versuchen, diese im nächsten Heimspiel gegen den SC Spremberg abzurufen.

Spremberger SV – VfB Hohenleipisch II 4:1 (0:0). Tore: 1:0 Röder (54.), 1:1 St. Richter (61.), 2:1 Kantor (70.), 3:1 Pfeiffer (82.), 4:1 Linke (90+1.), SR: Zech, Z.: 25.

Der SSV kann doch noch gewinnen und feierte seinen ersten Saisonsieg. Nach einer torlosen ersten Halbzeit erweckte Röder mit seinem Führungstreffer die Hoffnungen der Hausherren. Diese wurden kurzzeitig durch den Ausgleich gestoppt, doch mit Moral und Einsatz brachten drei Treffer in den letzten zwanzig Minuten die Entscheidung und enormen Jubel.

Eintracht Ortrand – SV Döbern 3:2 (1:2). Tore: 3:2 (1:2). Tore: 0:1 Jäckel (1.), 1:1, 2:2 und 3:2 Müller (18./53./77.), 1:2 J. Mrosk (43.), SR: Baumann, Z.: 65.

Die frühe Führung passte den Gästen ins Konzept, wurde aber schnell wieder ausgeglichen. Verpasste Fiedler noch kurz nach dem 0:1 den Ausgleich, war es Müller, als Gefoulter im Strafraum, der das 1:1 vom Punkt erzielte. Die Hausherren waren fortan die bessere Mannschaft und mussten dennoch mit einem Rückstand in die Pause, als erneut ein Strafstoß zum 1:2 führte. Mit einem Freistoß glich Müller knapp zehn Minuten nach der Pause erneut aus, ehe eine Kopfballverlängerung von Hoffmann zum dritten Treffer des Torjägers führte. Weitere Chancen der Hausherren, darunter ein Freistoß an die Latte von Petsch, blieben ungenutzt und änderten nichts mehr am verdienten Heimsieg.

FSV Rot-Weiß Luckau – MSV Zossen 3:4 (0:1). Tore: 0:1 Schulz (29.), 0:2 und 3:4 Lind (58./88.), 0:3 Franke (60.), 1:3 Kölling (67.), 2:3 Krause (71.), 3:3 Kranick (82.), SR: Bräunig, Z.: 35.

Luckau belohnte sich nicht für eine klasse Aufholjagd. Schon 0:3 im Rückstand liegend, bäumte sich die Mannschaft auf und glich acht Minuten vor dem Ende aus. Den Traum und die Hoffnung auf den nächsten Punkt im Abstiegskampf zerstörte der MSV Zossen aber zwei Minuten vor dem Ende.