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| 19:23 Uhr

Fußball
Franke und Altdöbern schießen Aufstiegskandidat Herzberg ab

 Danny Nickerl (r.) und der SC Spremberg bezwangen den VfB Cottbus mit 1:0 und bleiben in Schlagdistanz zum Spitzentrio.
Danny Nickerl (r.) und der SC Spremberg bezwangen den VfB Cottbus mit 1:0 und bleiben in Schlagdistanz zum Spitzentrio. FOTO: Detlef Bogott
Landesklasse Süd:. Während der VfB eine 1:5-Abreibung bekommt, meldet sich Kolkwitz mit einem 10:2 zurück. Hohenleipisch II gelingt derweil ein wichtiger Heimerfolg gegen den SSV. Von Roland Scheumeister und Marco Kloss

Kolkwitzer SV – SV Großräschen 10:2 (3:0). T: 1:0, 2:0 und 3:0 Fingas (8./13./27., Foulelfmeter), 4:0 Kaiser (63.), 4:1 Galert (66.), 5:1 Specht (72.), 6:1 Hahn (77.), 7:1 Kaiser (80.), 8:1 Specht (81.), 8:2 Fröschke (83.), 9:2 Kaiser (86.), 10:2 F. da Silva (89.); SR: Schmidt; Z: 50.

Nach mehrwöchiger Ergebnisflaute landete der KSV einen eindrucksvollen Befreiungsschlag. Alle Messen waren quasi gesungen, nachdem Fingas per Hattrick die Weichen gestellt hatte. Trotz einiger Ausfälle (u.a. St. Jähne, Zittlau, Schneider) und Umstellungen wurde das Resultat auf Rekordhöhe geschraubt.

SV Döbern – Eintracht Ortrand 7:0 (2:0). T: 1:0 Jäckel (25.), 2:0 Schiffel (44.), 3:0 J. Mrosk (49./FE), 4:0 Jäckel (59.), 5:0 J. Mrosk (66.), 6:0 Jäckel (80.), 7:0 Schiffel (88.); SR: Habertag; Z: 100.

Die Ortrander starteten mit einem Lattenschuss und einer Großchance verheißungsvoll, bevor der SVD das Kommando übernahm und seinem Ruf als Heimkrösus gerecht wurde. Auch im zweiten Durchgang ließen die Prohaska-Schützlinge nie nach und fesselten die Gäste, die mit diesem Resultat am Ende noch gut bedient waren, in der Defensive.

SC Spremberg – VfB Cottbus 1:0 (0:0). T: 1:0 Goethel (51.); SR: Skorna; GRK: 84. Troppa (VfB); Z: 50.

In der abwechslungsreichen Partie duellierten sich die Kreisrivalen auf Augenhöhe. Eine zu kurze Abwehr des VfB-Keepers nutzte Goethel per 30m-Heber zum Tor des Tages. Der SC Spremberg war am Drücker. Der Pfosten hielt den VfB Cottbus im Spiel, der im finalen Schlagabtausch nur die Latte traf.

Brieske/Senftenberg II – Fichte Kunersdorf 1:3 (0:1). T: 0:1 und 0:3 F. Badack (13./70.), 0:2 Seifert (48.), 1:3 Leisner (87.), SR: Werner, Z: 40.

Kunersdorf war die bessere Mannschaft. Den Hausherren fiel offensiv nicht viel ein, sie hatten Pech, dass die Unparteiischen bei den Treffern zwei und drei falsche Entscheidungen trafen. Debütant Leisner sorgte mit dem 1:3 für den sehenswerteren Treffer aus großer Entfernung in einer insgesamt schwachen Partie.

VfB Hohenleipisch II – Spremberger SV 4:2 (3:1). T: 1:0 und 2:1 Romanowski (11./36.), 1:1 Lönning (34.), 3:1 Nemitz (43.), 3:2 Linke (60.), 4:2 Roigk (77.), SR: Peßolat, Z: 40.

Der Heimerfolg der VfB-Reserve wackelte nur kurz. Waren entweder Pfosten oder SSV-Torhüter Bomsdorf im Weg, trafen die Hausherren dennoch dreimal im ersten Abschnitt. Das Tor zum Anschluss brachte Spremberg noch einmal heran, das aber nicht mehr zurückkam und in der kommenden Woche Brieske II zum Kellerduell empfängt

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Alemannia Altdöbern – VfB Herzberg 5:1 (0:1). T: 0:1 Blüher (45.), 1:1 Pollok (55.), 2:1, 3:1 und 4:1 Franke (63./67./82.), 5:1 Wifek (90+2.), SR: Schultchen, Z: 54.

Als mögliche Überraschung angekündigt, setzte sich Altdöbern nach einer imposanten zweiten Halbzeit klar gegen den Tabellenführer durch. Die Führung für Herzberg sorgte für viel Mut bei den Lila-Weißen. Es folgten fünf Treffer in einer Halbzeit zum verdienten Heimsieg.

FC Lauchhammer – FC Bad Liebenwerda 3:1 (0:0). T: 1:0 Hühne (54.), 2:0 Voigtländer (67.), 2:1 Hennig (87.), 3:1 Schenk (88.), SR: Richter, Z: 62.

Der Aufwärtstrend des FCL geht weiter. Mit dem fünften Spiel in Folge ohne Niederlage hat sich der Trainerwechsel ausgezahlt. Die Gäste hielten lange mit, mussten sich am Ende aber klar geschlagen geben.

Eintracht Peitz – Preußen Beeskow 4:4 (2:0). T: 1:0 Schwella (4), 2:0 Gross (13.), 2:1 Ulbrich (51.), 3:1 Kadler (64.), 3:2 Ulbrich (68./FE), 3:3 Gottschall (70.), 3:4 Ulbrich (87.), 4:4 Neubert (88.); SR: Kastner; Z: 68.

Mit zwei schnellen Toren war Peitz zunächst auf Kurs. Beeskow verkürzte, Peitz legte erneut vor. Doch Preußen drehte das Resultat per strittigem Elfer und abseitsverdächtigem Tor, bevor Neubert mit dem 4:4 wenigstens den kompletten Kopfstand des Spielverlaufes verhinderte.