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| 14:00 Uhr

Fussball
Die Nerven in Senftenberg liegen blank

Kreisoberliga Südbrandenburg. Bei der Niederlage in Finsterwalde fliegen zwei Spieler vom Platz und werden im wichtigen nächsten Spiel fehlen. Von Marco Kloss

SV Askania Schipkau – SV Preußen Elsterwerda 0:0. SR: Benjamin Nass, Z: 45.

Stark ersatzgeschwächt fanden die Hausherren nicht zu ihrem Spiel, sodass Torchancen Mangelware blieben. Die Gäste verteidigten geschickt und hatten sogar mehr Chancen vor dem Tor. Beide Mannschaften nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Es blieb beim torlosen Remis.

SV Wacker Schönwalde – SV Eintracht Ortrand 1:3 (1:0). T: 1:0 Miroslav Veselov (33.), 1:1 und 1:2 Michel Müller (68./69.), 1:3 Florian Kirstein (89.), SR: Fred Schmidt, Z: 23.

Die Hausherren hatten nur ein Motto: Verteidigen und Hoffen. Mit langen Bällen waren die Hoffnungen auf Erfolg gegeben und die Führung glückte auch. Ein abgefälschter Freistoß ging zudem an den Pfosten, sodass die zweite Halbzeit für die Gäste wichtig wurde. Mit dem eingewechselten Kirstein kam neuer Schwung in das Spiel der Eintracht, die die Partie innerhalb weniger Sekunden drehte. Seine gute Leistung krönte Kirstein dann mit dem 1:3-Endstand und dem amtlichen Abstieg von Wacker Schönwalde.

SV 1885 Golßen – Germania Ruhland 1:3 (0:2). T: 0:1 Mike Wachs (4.), 0:2 Nico Osojca (25.), 1:2 Nico Walter (60.), 1:3 Andy Posselt (88./Strafstoß), SR: Frank Kaminski, Z: 65.

SV Aufbau Oppelhain – ESV Lok Falkenberg 3:3 (0:1). T: 0:1 Chris Harke (21./Eigentor), 1:1 Kevin Heinrich (50.), 2:1 Alexander Weber (56.), 2:2 Steven Krille (61.), 3:2 Philipp Kaiser (61.), 3:3 Guido Müller (81.),
SR: Philipp Holzhüter, Z: 54.

Die Gäste zwangen den Oppelhainer Torhüter zu guten Paraden, ehe ein Eigentor zur Pausenführung herhalten musste. Mit einem genialen Tor aus 25 Metern glich Kevin Heinrich aus, der ein unnötiges Passspiel der Gäste ausnutze. Etwas undurchsichtig wurde es beim 2:1, doch Alexander Weber behielt die Nerven und traf. Auf der Gegenseite nutzte Steven Krille seinen Freiraum zum 2:2, ehe die Gäste nach einem Einwurf wieder im Rückstand lagen. Müller verwandelte an der Strafraumgrenze schließlich überlegt zum Ausgleich.

FSV Groß-Leuthen/Grödtisch – SpVgg. Finsterwalde 0:1 (0:0). T: 0:1 Kevin Städter (59./Eigentor), SR: Matthias Schwerdtfeger, RK: Alexander Höhl (61./Finsterwalde), Z: 12.

FC Sängerstadt – Senftenberger FC 2:0 (0:0). T: 1:0 und 2:0 Calvin Jentzsch (66./Strafstoß/88.), SR: Marko Kuba, GRK: Maik Sztopka (86.), Oussama Kabbaj (89.) beide Senftenberg, Z: 50.

Nach konzentrierten 15 Minuten, in denen der Gastgeber zwei große Chancen nicht verwerten konnte, verflachte das Spiel zusehends, da die Gäste nur auf Zeit spielten. In der zweiten Hälfte übernahm der FCS wieder die Spielkontrolle und belohnte sich in der 66. Minute mit der Führung nach Foulelfmeter durch Calvin Jentzsch. Zwar versuchten die Gäste nun offensiv etwas zu bewegen, waren jedoch zu harmlos. Jentzsch sorgte auch für die Entscheidung in der 88. Minute nach Freistoß.

SV Lok Calau – SV 1919 Prösen 6:0 (4:0). T: 1:0 und 5:0 Michael Bieberstein (14./60.), 2:0, 3:0, 4:0 und 6:0 Nick Ullrich (19./21./42./81.), SR: Sten Seliger, Z: 73.

Das Duell der beiden Aufsteiger entschieden die Eisenbahner klar für sich. Der Calauer Youngster Nick Ullrich sorgte mit seinem lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit für eine sichere Führung. Die flinken und ambitionierten Gäste konnten nicht punkten, bei Lok schien einfach alles zu klappen. Dank einer souveränen Defensivvorstellung stand auch nach dem Schlusspfiff der sehr fairen Partie kein Gegentreffer zu Buche. Dem möglicherweise schwerer verletzten Prösener Tom Marquart wünscht der SV Lok eine schnelle Genesung.

SV Blau-Weiß Lindenau – TSG Lübbenau 1:2 (1:0). T: 1:0 Martin Blümel (40.), 1:1 und 1:2 Gino Karstädt (67./88.), SR: Marco Richter, Z: 35.

Lindenau unterliegt schlussendlich verdient effektiven Gästen. Im ersten Durchgang war die Parkelf dominant und ließ mehrfach beste Chancen liegen. Blümel sorgte für die verdiente Führung zur Pause. Im zweiten Durchgang spielte nur noch Lübbenau und kam schließlich durch zwei Sonntagstreffer von Karstädt zum Auswärtssieg im Park, der am nächsten Wochenende wieder voll im Pokalmodus steht.