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| 17:50 Uhr

Fussball
Der TSV Schlieben gewinnt deutlich trotz Unterzahl

Landesklasse Süd. Herzberg bleibt im Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse gegen Spremberg ohne Tor, holt aber beim 0:0 noch einen Zähler. Von Marco Kloss

Alemannia Altdöbern – SV Döbern 1:5 (1:4). Tore: 0:1 und 1:4 Jaroslaw Gad (16./42.), 0:2 Arkadiusz Dybka (22.), 1:2 Stephan Pollok (24.), 1:3 Dennis Augsburg (27.), 1:5 Manuel Zeschke (51.), SR: Wilhelm Tarnow (Lübben), Z.: 101.

Wiederum nach Personalsorgen geriet die Heimelf bereits nach gut 20 Minuten mit 0:2 in Rückstand. Hoffnung brachte ein Hammerfreistoß von Stephan Pollok aus knapp 30 Metern zum Anschlusstreffer. Fast im Gegenzug jedoch das 1:3. In die Pause ging es mit 1:4. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie. In der 51. Spielminute bekam Döbern einen Elfmeter zugesprochen. Eine effektive Gästeoffensive aus Döbern brachte einen verdienten Auswärtssieg.

Spremberger SV – FSV Lauchhammer 4:0 (3:0). Tore: 1:0 und 2:0 Eric Schiffel (7./9.), 3:0 und 4:0 Mathias Jäckel (16./82.), SR: Thomas Kastner (Cottbus), Z.: 30.

SG Friedersdorf – TSV Schlieben 0:4 (0:2). Tore: 0:1, 0:3 und 0:4 Robert Dehne (16./85./90.), 0:2 Marco Fitzke (21.), RK: Thomas Lenke (40./Schlieben), SR: Rene Müller (Cottbus), Z.: 100.

Der TSV gewann am Ende trotz 50-minütiger Unterzahl souverän. Die Gastgeber überließen den Gästen vom Anpfiff an den Spielaufbau und lauerten auf Konter. Nach einem Foulspiel verwandelte der Gefoulte seinen Freistoß, abgefälscht, selber zur Führung. Schlieben agierte weiter druckvoll und gewann nahezu alle entscheidenden Zweikämpfe. Kurz nach dem Führungstor schliefen die Hausherren in der Abwehr und Marco Fitzke bedankte sich mit dem 0:2. Im Anschluss verlor der TSV verletzungsbedingt seinen Abwehrchef R. Weinert und es herrschte etwas Unruhe, in der die SGF ihre beste Möglichkeit hatte. Im Strafraum völlig freistehend vertändelte Marcel Schollbach eine gute Einschussmöglichkeit. Nach 39 Minuten der nächste personelle Rückschlag für den TSV, als Thomas Lenke nach einigen Wortgefechten berechtigt die rote Karte sah. Nach dem Seitenwechsel ist das Geschehen schnell erzählt, denn die Gastgeber wussten ihre Überzahl nicht zu nutzen und ihre ideenlosen Angriffe fanden in der gut organisierten TSV-Abwehr oder beim Schlussmann Albert Dehne dankbare Abnehmer. In der Schlussphase sorgte Robert Dehne mit seinen Treffern vom Elfmeterpunkt und dem 0:4 für einen standesgemäßen Sieg.

SV Großräschen – FC Bad Liebenwerda 2:2 (1:0). Tore: 1:0 und 2:1 Maik Becker (44./65.), 1:1 Enrico Bahr (56.), 2:2 Nicolas Wentzel (76.), SR: Andreas Kolbe (Kausche), Z.: 70.

Nach kurzfristigem Ausfall inkl. Sperre und Verletzung im Spiel, stand Großräschen vor einem Offensivproblem. In einer turbulenten Anfangsphase waren beide Mannschaften mit guten Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor. War von den Gastgebern im ersten Durchgang nur wenig zu sehen, musste z. B. Torhüter Marian Miottke eine starke Parade zeigen oder die Abseitsfahne rettete die Gastgeber vor dem Rückstand. Urplötzlich, kurz vor der Pause, war es Maik Becker, der eine Eingabe von Raphael Schulz zur Pausenführung im Tor unterbrachte. Mit einem Sololauf von Enrico Bahr glichen die Gäste in der zweiten Halbzeit aus, ehe abermals Maik Becker eine Ecke zur erneuten Führung einköpfte. Auch hier kamen die Gäste erneut zurück und glichen aus, so dass beide Mannschaften am Ende nicht unzufrieden über den Punktgewinn blieben.

FSV Rot-Weiß Luckau – VfB Hohenleipisch II 4:0 (3:0). Tore: 1:0 Maik Peters (26.), 2:0 und 4:0 Tom Mikolajek (31./89.), 4:0 Tobias Krause (39.), RK: Steve Pelzer (77./Hohenleipisch), SR: Nico Läufer (Am Mellensee), Z.: 51.

VfB Herzberg – SC Spremberg 0:0. Tore: keine, SR: Martin Hermann (Ludwigsfelde), Z.: 85.

Das Spitzenspiel fand keinen Sieger. Die Hausherren zwar mit leichten Vorteilen im Spiel, doch die größeren Chancen verbuchten die Gäste.

Eintracht Lauchhammer – FSV Brieske/Senftenberg II 2:0 (1:0). Tore: 1:0 und 2:0 Christoph Hein (42./78.), SR: Stefan Effenberger (Bad Liebenwerda), Z.: 69.

Verdienter Heimsieg für die Eintracht gegen schwache Knappenreserve. Beide Mannschaften, mit einigen personellen Problemen angetreten, boten ein insgesamt schwaches Spiel auf nur schwer zu bespielendem Feld. Waren die Hausherren über 90 Minuten die aktivere und offensivere Mannschaft, verpassten es die Gäste, gute Chancen zu erspielen. Folgerichtig gingen die Hausherren kurz vor der Pause in Führung, wobei es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, wann der Führungstreffer fiel. Im zweiten Abschnitt waren die Gäste zwar etwas aktiver, mussten sich aber weiteren sehr guten Chancen der Hausherren gegenübersehen. Einzig die Chancenverwertung blieb bei den Hausherren mangelhaft, so dass nur noch das 2:0 fiel. Am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg der Eintracht, die damit wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte.

Eintracht Peitz – Einheit Drebkau 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Niclas Straube (71.), 2:0 Stephan Gross (76.), 3:0 Julien Lohse (88.), SR: Daniel Habertag (Jethe), Z.: 60.