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| 16:25 Uhr

Judo
Bundesliga-Flair im Trainingslager

Grupppenbild der Teilnehmer am Trainingslager des PSV Senftenberg.
Grupppenbild der Teilnehmer am Trainingslager des PSV Senftenberg. FOTO: Andrea Pfeiffer
Senftenberg.

Das schon etablierte Trainingslager des PSV Senftenberg folgte wie in den vergangenen Jahren auf das Seepokalturnier, welches gemeinsam mit Sportlern des JC Großräschen durchgeführt wurde. Insgesamt 42 Judoka aus vier Altersklassen verbrachten vier  Tage in der Sporthalle der Grundschule am See unter der Betreuung von 12 Trainern. Sowohl das frühe Aufstehen mit entspannt klingender Weckmusik sowie die Mahlzeiten in der Schulküche und in der Kantine im Rathaus waren bereits feste Traditionen im Tagesablauf.

Der Trainingsplan wurde in diesem Jahr eher wettkampforientiert ausgelegt. Neben neuen Techniken im Stand sowie Befreiungsmöglichkeiten aus Festhalten bauten die Übungsleiter auch Altbewährtes aus den wöchentlichen Trainingseinheiten ein. So kam auch das Kuzushi-Training und ein lockeres Randori nicht zu kurz.

Als einer der Schwerpunkte holten die Übungsleiter in diesem Jahr ein bisschen Judo-Bundesliga-Feeling in die Halle. Aufgeteilt in vier Teams wurde ein Teamwettkampf organisiert. Schon die Vorkämpfe zeichneten sich durch Spannung gepaart mit Teamgeist und Einsatzwillen aus. So fanden dann am Samstagnachmittag die Kämpfe im kleinen und im großen Finale statt. Den Sieg in diesem Teamwettkampf errang die „Robbengang“. Den zweiten Platz belegten die „White Tatami Fighter“. Das kleine Finale und damit den dritten Platz erreichten „Die schwarzen Tiger“ und verwiesen die „Twenty Seconds to Ippon“ auf den vierten Platz.

Zur Siegerehrung erhielten alle eine Medaille und die Senftenberger einen Ausdruck mit dem eigenen Namen zum Aufnähen auf die Judo-Kutte. Auch die Übungsleiter und Organisatoren des Trainingslagers wurden geehrt. Unter dem Applaus der Kinder überraschten die Eltern alle mit einer Aufmerksamkeit als Dank für den Einsatz. Frei nach Wilhelm Busch – „Es ist ein lobenswerter Brauch, wer etwas Gutes bekommt, bedankt sich auch“ – gab es ein Dankeschön an Eltern, Großeltern, Sponsoren und die Stadt Senftenberg.