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| 17:21 Uhr

Fussball
Bad Liebenwerda mit Pleite im Pokal

Fußball-Kreispokal Südbrandenburg. Nach dem schlechten Saisonstart verpassen die Kurstädter bei einem Kreisligisten erneut ein Erfolgserlebnis. Von Marco Kloss

Einige Favoriten mühten sich mehr als gedacht und doch blieb nur der FC Bad Liebenwerda auf der Strecke. Bei bestem Fußballwetter durften sich die Zuschauer über viele Tore freuen und warten nun gespannt auf die Bekanntgabe der Auslosung des Achtelfinals.

Blau-Gelb Sonnewalde – ESV Lok Falkenberg 2:3 (1:0). Tore: 1:0 und 2:1 Radigk (23./59.), 1:1 Kretschmer (55.), 2:2 Zickert (61.), 2:3 Möbus (90+2.), SR: Wickfeld, Z.: 100.

Zum 70. Geburtstag des Sportvereins wollte Sonnewalde mit einem Heimsieg überraschen und war zumindest der Verlängerung sehr nah. Die favorisierten Gäste trafen in der Nachspielzeit zum Siegtreffer und durften jubeln.

Grün-Weiß Annahütte – Germania Peickwitz 3:6 (2:3). Tore: 1:0 und 3:4 Penz (16./51.), 1:1 und 3:6 Sprunk (22./89.), 2:1 Kresse (36.), 2:2 Penz (40./Eigentor), 2:3 und 2:4 C. Amsel (41./47.), 3:5 Zehe (85.), SR: Rademacher, RK: Pawlik (84.,Annahütte), Z.: 180.

Tore satt sahen die zahlreichen Zuschauer im Kreisligaduell. Die Hausherren waren gewillt, die nächste Pokalüberraschung zu schaffen und gingen schnell per Strafstoß in Führung. Dem Ausgleich setzten die Hausherren einen direkten Freistoß zum 2:1 entgegen. Mit einem Eigentor und je einem Treffer vor und nach der Pause drehten die Gäste die Partie. Die Hausherren kamen noch einmal heran, mussten aber am Ende weitere Gegentreffer und die Niederlage hinnehmen.

SV Calau – TSG Lübbenau 4:6 (2:4). Tore: 0:1 Wenske (10.), 0:2 und 0:3 Alkhatib (26./37.), 1:3 Grüger (41./ET), 2:3 Losse (44.), 2:4 und 4:6 Wenske (45+2./90+3.), 3:4 Thoran (57.), 3:5 Neubert (71.), 4:5 Gläske (72.), SR: Peters, Z.: 77.

Nach dem 0:3 brachten die Gäste Calau mit einem Eigentor wieder in das Spiel und sahen sich kurz darauf dem Anschlusstreffer gegenüber. Mit dem vierten Treffer in der Nachspielzeit ging es in die Pause. Auf die jeweiligen Anschlusstreffer wussten die Gäste jedes Mal eine Antwort und gewinnen am Ende standesgemäß.

Goyatzer SV – SV 1885 Golßen 2:3 (1:1). Tore: 0:1 und 1:3 Haberstroh (7./56.), 1:1 Bartelt (23.), 1:2 Rösler (55.), 2:3 Staude (58.), SR: Haarich, Z.: 76.

Die Gäste führten schnell und mussten zur Pause den Ausgleich durch einen Torwartfehler hinnehmen. Mit einem Doppelschlag stellten die Gäste die Weichen auf Achtelfinale, kassierten aber noch den Anschlusstreffer und siegten am Ende nur knapp.

SV Rot-Weiß Wormlage – SV Großräschen 1:7 (0:4). Tore: 0:1 Schmidt (11.), 0:2 Sebischka (12.), 0:3 Filzwieser (37.), 0:4 und 1:6 Schulz (42./88.), 1:4 Gropp (48.), 1:5 Jungnickel (67.), 1:7 Hedt (89.), SR: Sehmisch, GRK: Zschieschang (89./Wormlage), Z.: 160.

Die Gäste aus der Landesklasse zeigten über die gesamte Partie ihre Favoritenrolle und führten bereits zur Pause mit 0:4. Mit dem Anschlusstreffer kurz nach der Pause keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, doch am Ende spielten die Gäste die Partie souverän und erfolgreich zu Ende.

Wudritz Ragow – FC Bad Liebenwerda 3:1 (2:0). Tore: 1:0 und 2:0 Marx (5./25.), 3:0 Gierga (53.), 3:1 Hannuschka (66.), SR: Grasme, Z.: 74.

Nach dem schlechten Saisonstart wollten die Kurstädter mit einem Erfolgserlebnis über den Pokal zurück zur Form finden. Beim Kreisligisten ging dies aber gehörig schief, so dass die Hausherren über die Pokalsensation jubeln durften.

Blau-Weiß Lubolz – Lok Uebigau 1:2 (0:1). Tore: 0:1 und 0:2 Janischewsky (2./56.), 1:2 Haarich (88.), SR: Schultchen, Z.: 93.

Für die Hausherren reichte es nach den Toren von Doppelpacker Janischwesky nur noch kurz vor dem Ende zum Anschluss, der aber nicht mehr half, um sich in die Verlängerung zu retten.

TSV Missen – VfB Herzberg 1:3 (0:1). Tore: 0:1 Schwonke (7.), 1:1 Handt (47.), 1:2 und 1:3 Rauth (68./77.), SR: Lehmann, Z.: 93.

Gegen wacker kämpfende Hausherren mühte sich der Titelverteidiger aus Herzberg in die nächste Runde. Die schnelle Führung konnte bis zur Pause nicht ausgebaut werden, so dass der Ausgleich kurz nach Wiederanpfiff für kurze Ernüchterung sorgte. Der eingewechselte Rauth sorgte aber mit seinem Doppelpack am Ende für ein sicheres Weiterkommen.

Die Favoriten lassen Federn und überlassen Neuling Gießmannsdorf die Tabellenspitze. Mit dem Rückstand zur Pause drehte die SG Gießmannsdorf gegen Ortrand die Partie im zweiten Abschnitt und kletterte auf Rang eins. Die Frauen des ESV Lok Falkenberg haderten mit der eigenen Leistung und kamen in Lubolz nur zu einem Remis. Nach der schweren Verletzung von Torjägerin Lisa Wölffer in der Vorwoche gab es für die Sängerstädterinnen diesmal einen Grund zur Freude. Die Frauen von Brieske/Senftenberg führten in Haida schon klar, mussten aber am Ende noch einmal zittern und brachten den Vorsprung über die Zeit.

SG Gießmannsdorf – Eintracht Ortrand 2:1 (0:1). Tore: 0:1 Richter (31.), 1:1 Hannuschke (49.), 2:1 Rinka (66.), SR: Klauck, Z.: 35.

SV Blau-Weiß Lubolz – ESV Lok Falkenberg 1:1 (1:1). Tore: 1:0 Schubert (7.), 1:1 Schulz (35.), SR: Jochim, Z.: 35.

FSV Kirchhain – FC Sängerstadt Finsterwalde 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Knoppe (65.), SR: Tondera

SpG Haida/Elsterwerda – FSV Brieske/Senftenberg 3:4 (1:3). Tore: 0:1 und 1:4 Bieß (13./48.), 0:2 Burkhardt (16.), 0:3 Panusch (20.), 1:3, 2:4 und 3:4 Gerber (25./62./63.), SR: Kunath, Z.: 10.