Betont wurde, dass von derartigen Sportveranstaltungen eine wichtige Symbolwirkung für Verständigung ausgehe. Ziel sei es auch, Vorurteile gegenüber Aussiedlern abzubauen und den Weg zum Miteinander zu ebnen. In sportlich fair geführten Spielen wurden in drei Vorrundengruppen die besten Mannschaften ermittelt. In der ersten Gruppe mit Senftenberg setzte sich die spätere Turniersieger aus Cottbus durch. Die Senftenberger konnten nur noch um einen guten hinteren Platz spielen. In der Finalrunde gewann TV Cottbus 1861 knapp und verteidigte damit seinen Vorjahressieg. Auf Platz 2 folgte das Gymnasium Peitz vor der Vertretung des Turnierneulings aus Weißwasser. Mit dabei waren auch Mannschaften aus Eisenhüttenstadt, Luckau, Sonnewalde, Finsterwalde, Königs Wusterhausen, dem Havelland, Niedergörlsdorf, Oranienburg, Hennigsdorf und Forst. Die Vertreter des Gastgebers Peitz boten an, auch künftige Sportvergleiche, die der Ver-ständigung und der Integration von Aussiedlern dienen, austragen zu wollen. Auch wenn das Aussiedlerheim dann geschlossen sein wird.