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| 01:30 Uhr

Spenden für die Spreewald-Bahn

Lübbenau. Noble Geste: Die Kahnfährgenossenschaft Lübbenau hat 2400 Euro für den Umbau des Spreewald-Museums am Topfmarkt gespendet. Damit soll vor allem den Originalen der Spreewaldbahn eine neue Heimat gegeben werden. Von Jan Gloßmann

Es ist ein so wichtiges Signal, dass sogar Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) seine Neujahrsansprache dafür unterbricht: „Jetzt ist erstmal Steffen Franke dran“, sagte Wenzel am Donnerstag beim Neujahrsempfang. Franke, Chef der Kahnfährgenossenschaft, stellte 2400 Euro in Aussicht, die bei diversen Hafenfesten und ähnlichen Anlässen von den Fährleuten gesammelt worden sind. Adressat: Das Spreewald-Museum und sein geplanter Anbau am Topfmarkt. Dort sollen künftig die verbliebenen Originale der Spreewaldbahn eine neue und würdige museale Heimat finden, die derzeit noch nahe dem Schloss provisorisch und für die Öffentlichkeit unzugänglich untergebracht sind.

Franke: „Wir wollen helfen, dass Lok und Wagen erhalten bleiben.“ Es sei das Verdienst von Lübbenauern, dass die historische Lok 995703 überhaupt gerettet werden konnte vor Verschrottung oder Verkauf. „Das soll eine, wenn auch späte Würdigung sein“, erklärte Franke. Somit ist die Spende ein Anfang für das insgesamt gut 550 000 Euro teure Vorhaben. Mehr als die Hälfte davon soll über Fördermittel finanziert werden; dazu müssen die Stadt Lübbenau und der Landkreis Geld zur Verfügung stellen. Abgerissen werden soll das Haus Topfmarkt 11 a, um Platz für den Museumsanbau zu haben.

Die Bahn steht zudem im „Wir brauchen Hilfe“-Programm der OSL-Museen, die dazu Spendenpostkarten aufgelegt haben. Um die Aktion „Volldampf an den Topfmarkt“ zu unterstützen, sind Spenden willkommen auf dem Konto 3010100050 bei der Sparkasse Niederlausitz (BLZ: 18055000) unter dem Verwendungszweck Spende Museum Spreewaldbahn.