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| 12:34 Uhr

SPD kürt Kandidaten für Landtagswahl 2019
SPD nominiert Theiss, Roick und Schneider

Gabriele Theiss, Wolfgang Roick und Kathrin Schneider (v.l.n.r.) treten in den Wahlkreisen 38, 39 und 40 im Süden von Brandenburg als Kandidaten der SPD zur Landtagswahl 2019 an.
Gabriele Theiss, Wolfgang Roick und Kathrin Schneider (v.l.n.r.) treten in den Wahlkreisen 38, 39 und 40 im Süden von Brandenburg als Kandidaten der SPD zur Landtagswahl 2019 an. FOTO: SPD Opberspreewald-Lausitz / SPD
Senftenberg. Im Süden Brandenburgs hat die Partei jetzt über ihre Direktkandidaten für die Landtagswahl abgestimmt.

Die Sozialdemokraten im Oberspreewald-Lausitz-Kreis (OSL) haben am Wochenende ihre Personalien für die im September 2019 stattfindende Landtagswahl geklärt. Auf einer Mitgliederversammlung in Klettwitz sind für die Wahlkreise 38, 39 und 40 Gabriele Theiss, Wolfgang Roick und zum ersten Mal die Infrastruktur-Ministerin Kathrin Schneider als Kandidaten der SPD bestimmt worden.

Wie die SPD-Geschäftsstelle in Senftenberg mitteilt, ist im Süden des Landkreises für den Landtagswahlkreis 38 (Amt Ruhland, Amt Ortrand, Stadt Schwarzheide, Stadt Lauchhammer und die Gemeinde Schipkau) die jetzige Mandatsinhaberin Gabriele Theiss einstimmig nominiert worden. „Ich freue mich über das eindeutige Votum meiner Genossinnen und Genossen. Mit Herz und Verstand will ich mich weiterhin für die Menschen einsetzen und Ansprechpartner für alle Probleme sein“, erklärte Gabriele Theiss, die auch Bürgermeisterin von Schwarzbach ist. Theiss wolle auch zukünftig daran arbeiten, die bereits auf den Weg gebrachten Verbesserungen im Bereich Bildung, wie das beitragsfreie letzte Kita-Jahr, weiter voranzutreiben. Dabei sei eine höhere Qualität und Quantität in der Betreuung gleichermaßen wichtig, erklärte sie.

Die Städte Senftenberg, Großräschen und das Amt Altdöbern im OSL-Kreis sowie die Stadt Drebkau im Spree-Neiße-Kreis gehören zum Landtagswahlkreis 39. Der Großrä­schener Wolfgang Roick hat zur letzten Landtagswahl 2014 den Wahlkreis direkt gewonnen und will nun erneut kandidieren. Am Samstag wurde er wieder nominiert. „Ich bin sehr heimatverbunden und darum liegt mir der ländliche Raum besonders am Herzen. Innere Sicherheit, Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und lebenswerte Umwelt sind die Themen, die mich beschäftigen und bei denen noch vieles auf den Prüfstand gestellt werden muss“, erklärte er. Landwirte müssten in guten Zeiten steuerfreie Rücklagen für schlechte Zeiten bilden können, dafür wolle sich Wolfgang Roick einsetzen.

Der nördliche Landtagswahlkreis 40 umfasst das Amt Burg und die Gemeinde Kolkwitz im Spree-Neiße-Kreis sowie die Städte Calau, Lübbenau und Vetschau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Einstimmig wurde für diesen Wahlkreis Kathrin Schneider vorgeschlagen, als Direktkandidatin anzutreten. Für die in Märkische Heide bei Lübben wohnende Kandidatin, die seit 2014 Infrastrukturministerin des Landes ist, wird das ihr erster Wahlkampf sein. „Der neuen Herausforderung möchte ich mich gern stellen und ich freue mich auf eine spannende und intensive Zeit im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort. Der weitere Ausbau eines modernen Verkehrsnetzes zwischen den großen Städten und dem ländlichen Raum liegt mir besonders am Herzen “, betont die brandenburgische Ministerin.

(cw)