Beim Rundgang sei deutlich geworden, dass die Bedingungen für die Kameraden nicht mehr die besten seien und dass sich der Investitionsstau negativ auf die Ausbildungsqualität und die Einsatzbereitschaft auswirke. "Die in Augenschein genommen Mängel und die aufgezeigten Notwendigkeiten von Investitionen lassen die SPD-Fraktion eher zum Schluss kommen, dass die Pflichtaufgaben zurzeit nicht vollumfänglich erfüllt werden können", so Gunder. Es bestehe daher dringender Handlungsbedarf. "Das FKTZ ist eine wichtige Einrichtung und wird nicht nur für Übungszwecke gebraucht, sondern muss im Ernstfall, wie am Beispiel des Zugunglücks in Oberbayern verdeutlicht, auch als Leitzentrale dienen", so Gunder. Dafür müssten die "Bedingungen vor Ort unbedingt verbessert werden". Es sei beachtlich und könne gar nicht genug gewürdigt werden, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren an jedem Wochenende in ihrer Freizeit sich aus- und fortbilden, um für den Einsatz gerüstet zu sein.

Der Kreistag wird in der März-Sitzung über eine Konzeption zum FKTZ entscheiden. Am Montag, 15. Februar, findet der Kreisentwicklungsausschuss im FKTZ statt. Beginn des öffentlichen Teils ist um 17 Uhr.