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| 19:16 Uhr

Spatenstich
Erster Spatenstich für Wohnresidenz

Gemeinsam soll es gelingen. Den Spaten für den Bau der Seniorenresidenz haben am Freitag geschwungen: Walter Schiementz (Planungsbüro), Hans-Jürgen Fichte (Bauausschuss Schipkau), Ingo Senftleben (CDU-Landtagsabgeordneter), Petra Quittel (Vorsitzende Gemeindevertretung Schipkau), Frank Strohmeier (Bauunternehmen), Grit Klug (1. Beigeordnete OSL), Ute Schlemminger (DKB Bank), Josef Meier (Investor), Ludwig Müller (Sohn), Robert Müller (Investor) und Bürgermeister Klaus Prietzel (v.l.n.r.).
Gemeinsam soll es gelingen. Den Spaten für den Bau der Seniorenresidenz haben am Freitag geschwungen: Walter Schiementz (Planungsbüro), Hans-Jürgen Fichte (Bauausschuss Schipkau), Ingo Senftleben (CDU-Landtagsabgeordneter), Petra Quittel (Vorsitzende Gemeindevertretung Schipkau), Frank Strohmeier (Bauunternehmen), Grit Klug (1. Beigeordnete OSL), Ute Schlemminger (DKB Bank), Josef Meier (Investor), Ludwig Müller (Sohn), Robert Müller (Investor) und Bürgermeister Klaus Prietzel (v.l.n.r.). FOTO: Peter Aswendt
Schipkau. Die Arbeiten in Schipkaus Ortsmitte beginnen im November. Großes Interesse an seniorengerechten Wohnungen. Von Peter Aswendt

Noch ist es eine grüne Wiese in der Schipkauer Ortsmitte, aber bis Ende des Jahres 2020 wird an der Friedrich-Engels-Straße die Wohnresidenz Schipkau entstanden sein. Das 14-Millionen-Projekt mit über 100 Wohneinheiten soll Menschen im Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Dazu ist am Freitag der ersten Spatenstich gesetzt worden.

Gäste aus Politik und Wirtschaft und natürlich die zukünftigen Mieter der Wohnresidenz haben bei bayrischen Spezialitäten in die Zukunft  geschaut. Die Investoren Robert Müller und Josef Meier konnten den pünktlichen Baustart verkünden. „Der Bauabschnitt Eins wird im Mai 2019 abgeschlossen sein“, freut sich Josef Meier in seiner Begrüßungsrede. Somit können die Häuser „Zwei“ und „Drei“ pünktlich im November bezogen werden. Die Häuser „Vier“, „Fünf“ und „Sechs“ sollen dann bis Ende 2020 bezugsfertig sein.

Auch Robert Müller zeigte sich begeistert, dass ausschließlich einheimische Firmen für das Projekt gebunden wurden. „Wir freuen uns, dass die Region ihre Leistungsfähigkeit zeigen kann“, stellt er in seinen Begrüßungsworten klar. Neben dem Planungsbüro Walter Schiementz aus Meuro ist das Bauunternehmen Strohmeier aus Großräschen für den gesamten Rohbau verantwortlich. Neben den Firmen, die die Residenz baulich hochziehen werden, fanden sich zum gestrigen Spatenstich auch die Partner ein, die für das tägliche Leben im Haus verantwortlich sein werden. So wird das Deutsche Rote Kreuz mit dem Kreisverband Lausitz die Pflege und Betreuung übernehmen. Für den Betrieb der Cafeteria sind an Ort und Stelle mit einem Gastronomen der Region erfolgreich Gespräche geführt worden.

Dass die Wohnresidenz gerade auch im Zuge des demografischen Wandels in der Region Signale setzt, bestätigt der CDU-Landtagsabgeordnete Ingo Senftleben. „Da, wo gebaut wird, entsteht Zukunft“, ist er sich sicher. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Hier sieht man, dass Bayern und Preußen harmonisieren.“ Er spielt damit auf die Herkunft der Investoren an.

Die barrierefreien Wohnungen werden sich auf fünf Häuser verteilen. Ein sechstes Gebäude, das Hauptgebäude, ist als zentraler Treffpunkt geplant. Hier gibt es die Cafeteria und eine Arztpraxis sowie einen Seniorentreff. Die Wohnungen, die alle mit einem Balkon ausgestattet sind, werden in der Größe von 45 bis 54 Quadratmetern angeboten.

„Wir haben bereits 90 Prozent der Wohnungen, die in der ersten Bauphase zur Verfügung stehen, vermietet. Für die zweite Bauphase sind wir bei 50 Prozent“, gibt Robert Müller Auskunft. Irmgard Wiegend (79) hat sich für den zweiten Bauabschnitt Ende 2020 entschieden: „Ich ziehe zurück nach Schipkau, weil hier meine Familie und meine Bekannten leben“, erzählt sie. Dass ihre Wohnung eine Küche bekommt und sie bei der Bemusterung mit dabei sein kann, freut sie sehr. Edith Weber (82) aus Schipkau möchte ihre Heimat nicht verlassen: „Wenn man im Alter alleine ist, ist doch alles etwas schwerer“, gibt sie zu. Sie freut sich aber schon sehr auf die Abwechslung in ihrer neuen Umgebung: „Ich kenne schon einige Bewohner, die ebenfalls mit in das Haus ziehen, darauf freue ich mich schon“, fügt sie hinzu.

Extra aus Lauchhammer ist Günter Scheffler (84) zum Spatenstich nach Schipkau gekommen: „Ich habe es in der Zeitung gelesen und wollte mich mal über die Möglichkeiten informieren“, sagt er und blättert konzentriert in der Informationsmappe.

Zum Stichwort Informationen hat Robert Müller noch einen wichtigen Hinweis. Samstags zwischen 10 und 13 Uhr ist das Büro in der Schillerstraße 41 geöffnet.