Hermsdorf. Der Name Noack ist ein gutes Omen für eine sehr glückliche Ehe. Das weiß Matthias Noack, der frisch gebackene Ehemann von Katleen Noack, die auch eine gebürtige Noack ist, sehr genau. "Unsere Eltern führen harmonische und vorbildliche Partnerschaften", bestätigt der Ingenieur, der in Lauta tätig ist. Auch deshalb hat er mit dem besten Gefühl die Liebe zu seiner Katleen in der Hermsdorfer Kirche mit dem Eheversprechen gekrönt. "Und wir haben natürlich meinen als gemeinsamen Namen gewählt", versichert Matthias Noack fröhlich lachend.

Ehefrau Katleen muss sich nach der Hochzeit ebenso wenig auf einen neuen Nachnamen umstellen wie ihre Mutter Andrea zuvor. Auch sie ist eine gebürtige Noack und hat Andreas Noack geheiratet. "Die Großeltern meiner Großeltern waren ebenfalls als Noack und Noack vor den Traualtar getreten und haben den Bund fürs Leben geschlossen", erzählt die frisch verheiratete Katleen Noack. Zudem hat eine Cousine der Mutter, eine Noack, auch einen Noack geehelicht.

Matthias Noack, der seine Katleen vor sechs Jahren im Schwarzheider Pub kennengelernt hat, hatte sich für den Familiennamen seiner Liebsten nicht zuerst interessiert. "Ein bisschen verblüfft war ich eigentlich erst, als ich gehört hatte, dass ihre Eltern auch zwei gebürtige Noacks sind", erzählt der Ingenieur. Angelika und Reinhard Noack, der sich an der Spitze des Kirchbauvereins für den neuen Turm für das Hermsdorfer Gotteshaus engagiert, haben mit den Kindern und der Familie das neue Noack-Glück natürlich gefeiert. "Dass die Glocken im neuen Kirchturm zu unserer Hochzeit geläutet haben, hatten wir uns gewünscht und den Termin auch so geplant", bestätigt der junge Ehemann. Dass es die erste Trauung nach dem spektakulären Turmneubau war, sei dem Zufall zu verdanken.