In drei Wahlkreisen treten am Wahlsonntag in Oberspreewald-Lausitz 19 Kandidaten aus acht Parteien und Wählergruppen an, um die drei Direktmandate für den neuen Potsdamer Landtag zu holen. Die Städte und Gemeinden des Raumes Senftenberg werden von zwei Wahlkreisen erfasst.

Im Wahlkreis 38 (Lauchhammer, Ämter Ortrand und Ruhland, Schipkau, Schwarzheide) sind am Start: Gabriele Theiss (SPD), Lehrerin und Mitglied im Landtag aus Schwarzbach; Anne Haufe (Linke), Sozialpädagogin aus Schipkau; Ingo Senftleben (CDU), Hochbautechniker und Mitglied des Landtages aus Ort rand; Dirk Marx (Bündnis 90/Grüne), wissenschaftlicher Mitarbeiter aus Vetschau; Thomas Gürtler (NPD), Kfz-Schlosser aus Lauchhammer, und René Schöne (BVB/Freie Wähler), Medienpädagoge aus Hohenleipisch.

Im Wahlkreis 39 (Altdöbern, Drebkau, Großräschen, Senftenberg) ringen um das Mandat: Wolfgang Roick (SPD), Diplom-Ingenieur für Forstwirtschaft aus Großräschen; Ringo Jünigk (Linke), Stabsleiter Marketing aus Schipkau; Marcel Templin (CDU), Energieelektroniker aus Großräschen; Winfried Böhmer (Bündnis 90/Grüne), Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik aus Vetschau, und Ilona Nicklisch (BVB/Freie Wähler), Bürofachangestellte aus Brieske.

In Senftenberg wird zudem das politische Duell um den Chefsessel im Rathaus entschieden. Amtsinhaber Andreas Fredrich (SPD) und Herausforderer René Markgraf (CDU) stehen zur Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters. Gewählt ist der Kandidat, der mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen und dabei mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten auf sich vereinen kann.

Zudem wird der Ortsbeirat in Sedlitz gewählt. Vier Bürger stellen sich dem Votum, drei dürfen in die kleine Ratsrunde einziehen. Zur Wahl stehen: der Verwaltungsfachwirt Renè Zernick (SPD), der Elektromeister Frank Ciesielski (CDU), der Einzelhändler Steffen Philipp (Einzelwahlvorschlag) und die Berufsschullehrerin Ria Ruhland (Einzelwahlvorschlag).

In 22 Wahllokalen sind in Senftenberg 182 Wahlhelfer im Einsatz sein, um die Stimmabgabe zu überwachen und die Auszählung vorzunehmen. Mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten im gesamten Stadtgebiet sind bereits zur Briefwahl geschritten.