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| 17:20 Uhr

Polizei warnt
Senftenberger See bleibt Sperrfläche

 Der Senftenberger See friert langsam zu. Laut LMBV laufen die Sicherunghsarbeiten an der Insel aber weiter.
Der Senftenberger See friert langsam zu. Laut LMBV laufen die Sicherunghsarbeiten an der Insel aber weiter. FOTO: Steffen Rasche
Senftenberg. Der ohnehin gesperrte Senftenberger See bleibt trotz erster größerer Eisflächen absolutes Tabugebiet.

Die Polizei warnt für alle Gewässer im Land ausdrücklich vor einem Betreten von Eisschichten. „Es besteht Lebensgefahr, die leider in jedem Jahr auch von Erwachsenen unterschätzt wird, was zu Unfällen führt“, betont Polizeisprecher Torsten Wendt.

Die Eisstärken können sehr unterschiedlich sein, sie hängen zum Beispiel vom Gewässer, von möglichen Strömungen oder Sonneneinstrahlungen und von der Beschaffenheit des Eises ab. Einmal eingebrochen, kann sich ein Mensch in der Regel maximal nur zirka drei Minuten über Wasser halten, dann verlassen ihn die Kräfte und er ist ohne sofortige und professionelle Hilfe verloren, schildert Wendt.

Die Sicherungsarbeiten an der Insel im Senftenberger See laufen derweil weiter. Das bestätigt LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber. Nur am Montag sei die Arbeit aufgrund der schlechten Sicht unterbrochen worden. An der Insel war es im September 2018 zu einer Rutschung gekommen. See und Ufer wurden gesperrt. Seit Januar laufen die Sicherungsarbeiten. Ziel ist die Freigabe zum Saisonstart im April.

(jag)