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| 12:52 Uhr

ADAC-Luftrettung
Senftenberger Piloten heben über 2800 Mal ab

 Seit vergangenem Jahr können die Senftenberger ADAC-Piloten mit besonderen Nachtsichtbrillen auch Einsatzziele im Dunklen ansteuern. Foto: Steffen Rasche
Seit vergangenem Jahr können die Senftenberger ADAC-Piloten mit besonderen Nachtsichtbrillen auch Einsatzziele im Dunklen ansteuern. Foto: Steffen Rasche FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE
Senftenberg. In der Seestadt befindet sich Deutschlands größte Station der ADAC-Luftrettung. Die Hubschrauber rücken zumeist bei lebensbedrohlichen Situationen aus. Jetzt haben die Retter für das Jahr 2018 Bilanz gezogen.

Die Berliner und Brandenburger Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung sind im vergangenen Jahr 7108 Mal abgehoben und haben dabei 6067 Patienten versorgt. Mit 3147 Einsätzen rückte der Berliner Hubschrauber „Christoph 31“ deutschland- und weltweit am häufigsten aus und kam dabei 2302 Menschen zur Hilfe. Noch häufiger (3961 Mal) wurden in Summe die drei Brandenburger Luftrettungsstationen alarmiert. Mit zwei Hubschraubern und 13 Piloten ist die Station in Senftenberg nach wie vor die größte der ADAC-Luftrettung. „Christoph Brandenburg“ (1200 Einsätze) und „Christoph 33“ (1652) kamen insgesamt 2852 Menschen zu Hilfe. In Perleberg hob „Christoph 39“ 1109 Mal ab und versorgte dabei 1015 Patienten.

Deutschlandweit starteten die ADAC-Hubschrauber im Jahr 2018 zu 54 356 Notfällen. Damit erreichten die fliegenden Gelben Engel mit täglich rund 150 Notfällen das hohe Niveau des Vorjahres (54 491). Dabei legten die Piloten rund 3,3 Millionen Kilometer zurück und versorgten knapp 49 000 Patienten. Erneut waren die häufigsten Einsatzursachen mit 48 Prozent internistische Notfälle, beispielsweise akute Herz- und Kreislauferkrankungen. Danach folgen Freizeitunfälle mit 13 sowie Verkehrsunfälle und neurologische Notfälle mit jeweils 11 Prozent.

Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die ADAC-Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC-Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert. trt