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| 02:47 Uhr

Senftenberger Künstler im Seenlandklinikum

Die Senftenberger Künstler Bernd Gork und Bernd Winkler haben mit ihrer Vernissage die Eröffnung der Hoyerswerdaer Tagesklinik für Geriatrie bereichert. 34 Werke der Künstler sind unter dem Titel "Sanddorn X" zu sehen.

Beate Hensel berichtet darüber:

In ihrer zehnten gemeinsamen Ausstellung haben Bernd Gork und Bernd Winkler ihre Streifzüge durch die nähere Umgebung als besondere Sichten auf die Lausitzer Landschaft und ihres persönlichen Umfeldes abgebildet.

Es ist auch ein Erlebnis der Jahreszeiten in verschiedenen Techniken und Handschriften, mal in klaren Formen, mal in impressionistischer Art, aber immer mit einem ganz intimen Bezug zum Motiv. Senftenberger Ansichten ziehen neben Stillleben die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.

Bernd Gorks Ölbild "Bäume am Seeufer im Winter" fasziniert durch den Kontrast zweier Baumgruppen, die den Blick auf die Weite erst ermöglichen. Wenn der Betrachter den Schnee fast körperlich spürt, dann geschieht das durch die Malerei, den rauen Pinselstrich und die Farbtöne, die die Atmosphäre eines kalten Wintertages vermitteln. Sie bilden das Gegenstück zu seinen warmen flimmernden Herbstbildern mit Birken und Kiefern, die zum Träumen laden oder zu "Rotes Haus", das voller Geheimnisse zu stecken scheint. Und manchmal ist ein "Weg mit Pfütze" ein Pastell wert.

Bernd Winklers farbintensive Landschaften ziehen den Betrachter in helle, warme Sommertage, lassen in "Sonnenblumenfeld" und "Feldblumenstrauß" förmlich auch ihren Duft spüren. Verführerisch wirkt der "Fliederstrauß auf dem Tisch" und zum Spaziergang einladend der "Weg an der Gartenkolonie".

Südliches Flair bekommen seine Sichten auf die Schönheit der Lausitz in der Aquarell-Serie "Kippenlandschaft", "Elsterlandschaft". Fast meditativ erlebbar sind seine Stadtbilder, in denen er auch Abfallcontainern Aufmerksamkeit schenkt.

Nicht nur für die Patienten der Tagesklinik ist die Ausstellung der beiden über Jahre hinweg gemeinsam arbeitenden und ausstellenden Künstler ein Gewinn.

Die nähere Umgebung mit anderen Augen sehen, sie neu entdecken und Kunst so erlebbar zu machen, das wird in vielen Gesprächen der Betrachter deutlich.

Für die Chefärztin der Geriatrie, Michaela Stöckel, gehört diese Ausstellung mit ihrer Therapie fördernden Wirkung zum unverzichtbaren Teil ihrer Einrichtung: "Nicht nur der Schauwert ist wichtig, vor allem trägt die Ausstellung zur Kontaktaufnahme und Entspannung bei. Mit den extra dafür konzipierten Licht durchfluteten Fluren haben wir dafür die besten Bedingungen."

Initiiert wurde die Ausstellung durch den Ärztlichen Direktors der Lausitzer Seenland Klinikum GmbH Hoyerswerda, Prof. Dr. Thomas Sutter.

Erstes Ruhlander Knutfest war ein Erfolg

Von einem erfolgreichen Ruhlander Knutfest in der vorigen Woche berichten die Organisatoren unter anderem:Pünktlich hat die freiwillige Feuerwehr das Feuer des Knutfestes mit den Weihnachtsbäumen entzündet. Für das erste Knutfest war die Beteiligung sehr gut. Mehr als 200 Weihnachtsbäume waren durch den Veranstalter eingesammelt worden, allerdings mehr als Gäste kamen. Einige Ruhlander brachten ihren Weihnachtsbaum selbst zum Platz mit.

Dort war gab es sehr viele angeregte Gespräche bei wirklich guter Stimmung. Bei Glühwein, Kinderpunsch, Bratwurst und dem lodernden Feuer ließ es sich auch an dem kalten Abend gut aushalten.

Im nächsten Jahr wird es das zweite Knutfest geben. Es ist auch ein Versuch, die Vereine weiter zusammenrücken zu lassen.

Feuerwehr, fleißige Helfer und Ruhlander Familien haben dieses Fest gelingen lassen.