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Gefahrenabwehr
Senftenberger Feuerwehr verstärkt Feiertagsdienste

Foto: Mirko Sattler/ Neubau der Hammergrabenbrücke in der ortrander Strasse. Laut Bauschild ist sie zwei Monate im verzug. Einsam und verlassen sieht sie aus. Alles weg, sogar die Baucontainer.
Foto: Mirko Sattler/ Neubau der Hammergrabenbrücke in der ortrander Strasse. Laut Bauschild ist sie zwei Monate im verzug. Einsam und verlassen sieht sie aus. Alles weg, sogar die Baucontainer. FOTO: Mirko Sattler
Senftenberg. Die Wache ist an Wochenenden künftig mit mindestens drei hauptamtlichen Kameraden besetzt.

Wenn’s brennt, muss es schnell gehen: Innerhalb von acht Minuten nach der Alarmierung durch die Leitstelle soll die erste Einheit mit einer Stärke von neun Einsatzkräften am Ort des Geschehens sein. Dieses Ziel soll in mindestens 80 Prozent der Fälle erreicht werden. Das ist die Schutzzieldefinition der Senftenberger Feuerwehr. Um dieses Ziel besser zu erreichen, soll die Senf­tenberger Wache künftig in der Nacht, an Feiertagen und an Wochenenden mit mindestens drei hauptberuflichen Kräften besetzt sein. Das haben die Stadtverordneten einstimmig beschlossen. Bisher war die Besetzung auf drei Personen begrenzt. „Durch den Einsatz hauptamtlichen Personals sollen vor allem Unwägbarkeiten der Verfügbarkeit von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten abgefedert werden“, erläutert Bürgermeister Andreas Fredrich (SDP). Die Feuerwehr soll damit auch in Zukunft in die Lage versetzt werden, flexibel auf die Anforderung der kommenden Jahre im Bereich des abwehrenden Brandschutzes reagieren zu können, erläutert das Stadtoberhaupt.

Die Stadt Senftenberg ist Träger des Brandschutzes und hält eine Freiwillige Feuerwehr sowie eine hauptamtlich besetzte Wache vor.