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| 15:31 Uhr

Dritter „WasserMarsch“-Lauf in Lübbenau
Laufprojekt für Tschad schafft Spenden-Rekord

 Nach dem Marsch gab es zur Erfrischung Cocktails – natürlich in alkoholfreier Variante.
Nach dem Marsch gab es zur Erfrischung Cocktails – natürlich in alkoholfreier Variante. FOTO: Landkreis OSL / Frank Thorhauer
Lübbenau/Senftenberg. Beim dritten „WasserMarsch“-Lauf in Lübbenau sind 84 Kinder, Jugendliche sowie Sozialarbeiter in 13 Teams an den Start gegangen.

Die Teilnehmer legten bei Wind und Wetter im 12- oder 24-Stunden-Modus insgesamt 2215,5 Kilometer – und damit eine Strecke wie beispielsweise von der Lausitz bis zum Nordkap – zurück. Mittlerweile steht die Spendensumme fest. „Mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren konnten mit insgesamt 4800 Euro die bislang höchste erzielte Summe erlaufen werden“, teilt Kreissprecherin Theresa Pusch mit. Das Geld komme der Schule „Saar-Goyen“ im Süden des Tschad, einer der ärmsten Regionen der Welt, zu Gute. Der Projektpartner vor Ort, die Organisation Diguna, werde das Geld in den nächsten Wochen und Monaten für die weitere Ausstattung der dortigen Schule und den Bau eines Brunnens einsetzen. Ziel sei es, den Schul- und den Lebensalltag der Kinder in Saar-Goyen im Tschad erheblich zu verbessern.

„Neben der Hilfe vor Ort ist es damit zudem erneut gelungen, mit Kindern und Jugendlichen aus der Region ein Projekt umzusetzen, das der empfundenen angesichts aktueller internationaler Krisen eine aktive und erfolgreiche Aktion entgegensetzt“, so die Organisatoren.

Initiiert wird das Projekt seit 2017 von Jugendeinrichtungen im Landkreis mit der Unterstützung des Jugendamtes Oberspreewald-Lausitz. Erstmals bewältigte in diesem Jahr ein Team die Distanz per Kajak über den Wasserweg. Nach „WasserMarsch“ 2019 waren sich alle Akteure erneut einig: Auch im kommenden Jahr soll das Erfolgsprojekt fortgesetzt werden.

 Nach dem Marsch gab es zur Erfrischung Cocktails – natürlich in alkoholfreier Variante.
Nach dem Marsch gab es zur Erfrischung Cocktails – natürlich in alkoholfreier Variante. FOTO: Landkreis OSL / Frank Thorhauer
(jag)