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| 16:34 Uhr

Senftenberg/Lauchhammer
An zwei Schulen wird Wiederbelebung geprobt

 Künftig soll an 33 Brandenburger Schulen Wiederbelebung gelehrt werden, unter anderem in Senftenberg und Lauchhammer.
Künftig soll an 33 Brandenburger Schulen Wiederbelebung gelehrt werden, unter anderem in Senftenberg und Lauchhammer. FOTO: dpa-tmn / Armin Weigel
Senftenberg/Lauchhammer. Senftenberg und Lauchhammer sind Pilotschulen. Von Torsten Richter-Zippack

(trt) Das Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg und die Oberschule „Am Wehlenteich“ in Lauchhammer sind ab sofort Pilotschulen. Sie gehören zu 33 brandenburgweiten Bildungseinrichtungen, in denen das Projekt „Herzensretter“ gestartet worden ist. In diesem Rahmen kooperieren Bildungsministerium, Landesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe Brandenburg und die Pépiniére-Stiftung. „Künftig soll im Unterricht ab der 7. Klasse die Wiederbelebung regelmäßig trainiert und die Wiederbelebungskompetenz der Schüler gestärkt werden, um Leben zu retten“, informiert Martina Marx vom Potsdamer Bildungsministerium.

Bereits Ende Oktober soll die regional organisierte Fortbildung der Lehrkräfte beginnen. Der entsprechende Unterricht für die Siebtklässler startet im kommenden Februar. Das Projekt Wiederbelebung sei nicht zwingend an bestimmte Unterrichtsfächer gebunden. Es passe beispielsweise gut in die Fächer Biologie, Sport, Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT) sowie in fächerverbindende Vorhaben.

Das Projekt „Herzensretter Brandenburg“ wird durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt. Ziel sei, das Modell künftig auf andere Bundesländer zu übertragen. Das Land Brandenburg ist Teil des Nationalen Aktionsbündnisses Wiederbelebung.