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| 11:28 Uhr

Sanierung im Lausitzer Seenland
Künftige Wassertrasse wird jetzt gerüttelt

 Blick auf den Aufbauplatz des Seilbaggers unmittelbar zwischen dem LMBV-Gebäude und der B 96 in Senftenberg.
Blick auf den Aufbauplatz des Seilbaggers unmittelbar zwischen dem LMBV-Gebäude und der B 96 in Senftenberg. FOTO: LMBV
Senftenberg. Der Bau des Ableiters vom Sedlitzer See zur Schwarzen Elster bei Senftenberg läuft derzeit auf Hochtouren.

Auftraggeberin der Maßnahme ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Nach dem Errichten des Montageplatzes und der eigentlichen Trasse beginnt in den nächsten Wochen der zweite Abschnitt der Bodenverdichtung, teilt LMBV-Sprecher Dr. Uwe Steinhuber mit. Diese ist notwendig, da die Trasse des Ableiters zum Teil über nicht tragfähiges Kippenland verläuft.

Eingesetzt werden dabei verschiedene Rüttelverfahren. Die entsprechende Lanze ist einschließlich Rüttler 41 Meter lang und 16 Tonnen schwer. Als Trägergerät kommt ein Raupenkran mit einem rund 80 Meter langen Ausleger und einem Gesamtgewicht von 400 Tonnen zum Einsatz.

Durch den Einsatz der Baumaschinen und der Rüttler werden sowohl Schallimmissionen als auch Erschütterungen erzeugt, die im näheren Umfeld der Maßnahme wahrnehmbar sind. Diese überschreiten die zulässigen Grenzwerte nicht, informiert Uwe Steinhuber. Die Immissionen werden permanent überwacht. Die jetzt zu bearbeitende Trasse ist 1,5 Kilometer lang. Die Verdichtungsarbeiten sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Die künftige Wassertrasse vom Sedlitzer See zur Schwarzen Elster wird den Abfluss aus der Restlochkette sicherstellen. Sie führt teilweise entlang des alten Flusslaufes der Rainitza.

(trt)