Für Senftenberg will diesen Antrag der sorbische Dachverband Domowina stellen, so Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD). Die Antragsfrist endet im Mai 2016. Zu gegebener Zeit würden Vertreter der Stadt angehört.

Andreas Fredrich hält dieses Verfahren für kontraproduktiv. Die Bevölkerung werde nicht mitgenommen. Besser wäre, die sorbische Kultur über Jahre zu fördern, um dann zu sehen, wie sie angenommen wird.

Das Land erstattet laut dem Sorben/Wenden-Gesetz einen Teil der entstehenden Kosten, wie für Beschilderung und den Schriftverkehr. Zu dem Siedlungsgebiet gehören 28 Gemeinden und Gemeindeteile.