ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:19 Uhr

Senftenberg
Herzstörungen werden in Senftenberg erörtert

Die Besucher erhielten auch Einblicke ins hochmoderne Senftenberger Herzkatheterlabor.
Die Besucher erhielten auch Einblicke ins hochmoderne Senftenberger Herzkatheterlabor. FOTO: Graß, Daniela
Senftenberg. Unter dem Motto „Herz außer Takt: Herzrhythmusstörungen“ hat im Rahmen der Herzwochen im Klinikum Niederlausitz eine Veranstaltung für Patienten und Interessierte stattgefunden

Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Kurt J. G. Schmailzl, Leiter der Klinik für Innere Medizin, mit einer Einführung zum Thema Herzrhythmusstörungen, informiert Klinikumssprecherin Daniela Graß. Danach übergab er das Wort an Dr. Adam Porowski, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, der über Vorhofflimmern als häufigste Herzrhythmusstörung, seine Ursachen, Auslöser und Beschwerden informierte sowie Rede und Antwort zu vielen Fragen stand. Was Medikamente erreichen können, was elektrische Kardioversion, Ablation und Gerinnungshemmer sind, erklärte Tomas Drbohlav, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin.

Nach den Vorträgen konnten interessierte Besucher an der Führung durch das Herzkatheterlabor sowie die Funktionsabteilung teilnehmen, wo unter anderem ein Herzultraschall demonstriert wurde.

Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Jährlich werden in Deutschland weit über 400 000 Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingewiesen. Allein an der häufigsten Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen. Unregelmäßigkeiten des Herzschlages können völlig normal sein. Jeder hat irgendwann in seinem Leben mit Herzrhythmusstörungen zu tun.  Ob diese harmlos oder gefährlich sind, kann nur ein Kardiologe nach ausführlicher Untersuchung des Patienten entscheiden.

Seit Oktober leitet Prof. Kurt J. G. Schmailzl die Klinik für Innere Medizin mit dem Bereich der Kardiologie im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg  übergangsweise. Neben dem regulären Klinikgeschehen ist ihm die fachliche Weiterbildung der Assistenzärzte ein besonderes Anliegen. Im ersten Quartal 2019 soll eine neue Leitung die Chefarztfunktion für die Klinik für Innere Medizin/Kardiologie übernehmen. red/trt