Laubusch/Senftenberg. Auf die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes zur Reiseregion setzt die Stadt Lauta bewusst - auch mit den altehrwürdigen Klinkerbauten in Laubusch mitten im Grünen, die nachgenutzt werden sollen. Kulturhaus und Schule sind für das Besuchertage-Wochenende von den Vereinen liebevoll ausstaffiert worden. Von einst 5000 auf 1800 Einwohner ist der Ortsteil, der nunmehr ein Wohnstandort geworden ist, geschrumpft. Die Kraft für ein tolles Volksfest haben die Laubuscher und Lautaer mit großem Engagement, Einfallsreichtum und Herzlichkeit aufgebracht. Nächster Gastgeber ist Senftenberg. Teresa Melzer, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, hat den Staffelstab am Sonnabend gemeinsam mit Volker Mielchen vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB) von Lautas Stadtoberhaupt Hellfried Ruhland (CDU) übernommen. "Auch wir werden würdige Gastgeber sein", verspricht Teresa Melzer. In einer grenzenlosen Reiseregion Lausitzer Seenland, wie auch Michael Harig (CDU), der Bautzener Landrat und Vorsitzende des sächsischen Seenland-Verbandes, betont.

Am ersten Juni-Wochenende 2013 werden Großkoschen am Senftenberger See und Geierswalde die Hauptschauplätze der Besuchertage sein. Das kündigt Volker Mielchen an. Die erste schiffbare Verbindung der Seenkette wird nutzbar und feierlich eröffnet. Dann sind 40 Jahre seit dem Start der nunmehr äußerst dynamischen Entwicklung der Reiseregion in der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See vergangen. Das Muttergewässer des Lausitzer Seenlandes hat Geburtstag - ein guter Grund für das nächste grenzenlose Fest.