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In 114 Fällen mit Drogen Handel betrieben
Rekordstrafe für Senftenberger Drogendealer

Cottbus/Senftenberg. Wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels ist am Montagmittag ein 37-jähriger Senftenberger zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwölfeinhalb Jahren verurteilt worden. Von Jan Augustin

Das Landgericht Cottbus sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in insgesamt 114 Fällen unerlaubt mit Betäubungsmitteln, insbesondere mit dem Methamphetamin Crystal Meth, Handel getrieben hat. Unter anderem soll er am 6. April 2017 mehr als 1,6 Kilogramm Crystal zum späteren gewinnbringenden Weiterverkauf vorrätig gehalten haben. Außerdem soll er ohne die hierfür erforderliche Erlaubnis im Besitz einer scharfen Pistole mit Schalldämpfer gewesen sein. Das Gericht folgt mit diesem Urteil zu großen Teilen der Anklage. Unter der Beteiligung des für Drogenkriminalität zuständigen Cottbuser Staatsanwaltes Olaf Jurtz ist es die bisher höchste Strafe gegen einen Drogendealer, die das Cottbuser Landgericht je verhängt hat. „Das ist der traurige Höhepunkt“, sagte Olaf Jurtz kurz nach der Urteilsverkündung.