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Seestädter vergeben ihre große Chance

2. Bundesliga. Jens Lehmann

Wünschendorf - SV Senftenberg 6:2 Punkte; 3314:3274 Kegel. Die Kegler der I. Männermannschaft des SV Senftenberg haben sich vorerst aus dem Kampf um die Medaillen verabschiedet. Die Niederlage beim Abstiegskandidaten ThSV Wünschendorf beschert den Senftenbergern nunmehr den 5. Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Medaillenränge beträgt zwar nur zwei Punkte, es sind aber auch nur noch drei Spieltage in dieser Serie zu absolvieren.

Wünschendorf zeigte sich sehr aggressiv auf den eigenen Bahnen und wollte mit aller Entschlossenheit den Heimerfolg festhalten. Senftenberg verstand es einfach nicht, die entscheidenden Punkte zu holen und musste sich letztendlich mit der Auswärtsniederlage arrangieren.

Im Startpaar kamen für den SV Senftenberg Sven Seiffert (1; 592) und Steffen Kretzschmar (0; 517) zum Einsatz. Seiffert dominierte seinen Gegner und hielt fast im Alleingang die Senftenberger Farben im Spiel. Kretzschmar fand nie zu seinem Spiel und vergab den so wichtigen Mannschaftspunkt.

Im Mittelpaar wollten Ingo Lieschke (0; 519) und Jens Harder (0; 524) die Bilanz für die Lausitzer wieder aufbessern. Doch beiden gelang an diesem Tag schlichtweg gar nichts. Wünschendorf gewann beide Punkte und holte auch noch einen beträchtlichen Vorsprung in der Gesamtkegelzahl heraus.

Das Schlusspaar mit Olaf Neumann (1; 565) und Jens Lehmann (0; 557) konnte nur noch auf Angriff kegeln. Neumann erkämpfte mit all seiner Erfahrung den wichtigen Punkt, Lehmann blieb am besten Einzelspieler der Gastgeber dran. Die Reduzierung des Gesamtkegel-Rückstandes gelang ihm aber nicht. Somit jubelten die Wünschendorfer.

In den nun noch verbleibenden drei Heimspielen wollen die Senftenberger Kegler die Minimalchance auf einen Medaillenrang wahren.