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| 16:57 Uhr

16 Kilometer Böschung gesichert
Sedlitzer See bleibt die LMBV-Schwerpunktbaustelle

Senftenberg. Der Sedlitzer See ist und bleibt vorerst die Schwerpunktbaustelle der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV).

Das betont LMBV-Abteilungsleiter Michael Matthes. Mittlerweile seien rings um den See schon insgesamt 16 Kilometer Böschung gesichert worden. An der 1,3 Kilometer langen Nordböschung steht aktuell die Kliffsicherung mit Wasserbausteinen auf dem Plan. Zudem werde die künftige Uferendböschung abgeflacht und landseitig an den Bestand angeglichen. An der Ostböschung des Sees, der noch etwa sieben bis acht Meter ansteigen werde, bevor er seinen Endwasserstand von 100 bis 101 Meter erreicht hat, sind die Arbeiten unter Wasser und an Land mittels Rütteldruckverdichtung indes abgeschlossen, erläutert Matthes. Die sehr locker gelagerten Erdmassen seien nun wieder gesichert. Abgeschlossen ist auch die Sicherung des knapp zwei Kilometer langen Ufers an der Ostböschung Südfeld Sedlitz. Der östliche Teil bis zum Rostigen Nagel müsse allerdings noch bearbeitet werden. Mit Langarmbaggern sind die Sanierer noch bis 2019 an der vier Kilometer langen Nordböschung Skadodamm zugange. Hier muss eine Ausgleichsneigung hergestellt werden, so Matthes. Bis Oktober 2019 soll auch der Strand in Lieske mit Aussichtspunkt, Fahrgastschiffanleger, Wasserwanderrastplatz, Spielplatz und barrierefreier Rampe fertig erschlossen und gesichert sein.

(jag)