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| 15:52 Uhr

Bergbausanierung
Der Seenland-Radweg wird bald gerüttelt

Derzeit wird der alte Asphalt auf dem Radweg entfernt. Hier wird in den kommenden Wochen gerüttelt.
Derzeit wird der alte Asphalt auf dem Radweg entfernt. Hier wird in den kommenden Wochen gerüttelt. FOTO: Richter-Zippack
Sedlitz. Die Sanierung der Verbindung von Sedlitz nach Lieske hat begonnen. Radler können ehemalige Baustraße nutzen. Von Torsten Richter-Zippack

Der bei Radfahrern und Skatern beliebte Weg von Sedlitz in Richtung Lieske entlang des Sedlitzer Sees ist seit dieser Woche gesperrt. Derzeit erfolgt das Abtragen der Asphaltdecke. Grund für die Arbeiten bildet die Sanierung im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Konkret geht es nach Angaben von LMBV-Sprecherin Kathleen Hofmann um einen 220 Meter langen Abschnitt direkt am Ortsausgang von Sedlitz. Ein sich daran anschließendes, knapp einen Kilometer langes Teilstück ist bereits vor mehreren Jahren gesichert worden.

Gearbeitet wird indes mittels Rüttelstopfverdichtung. Das bedeutet, dass ein Spezialgerät säulenförmig in den Boden eindringt und der dadurch entstandene Hohlraum mit stabilem Material wie Kies oder Schotter geschlossen wird. Der Weg­abschnitt kann laut LMBV erst jetzt saniert werden, da aufgrund der besonderen Bedingungen eine besondere Technologie erforderlich wird. Anlass bilden eine dort befindliche unterirdische Wasserleitung sowie die 110-kv-Freileitung. Die Sanierung soll Anfang 2019 abgeschlossen sein.

Radfahrer und Skater zwischen Sedlitz und Lieske können bis dahin die ehemalige Baustraße, die am östlichen Ende der Cottbuser Straße beginnt und von dort zum Ilse-Kanal führt, nutzen.